Los Angeles - Mandi Hamlin ist sichtlich aufgeregt, wenn sie über den Fall spricht, der sich vor einem Monat am Flughafen in Lubbock im US-Bundesstaat Texas ereignete: "Es war eine totale Demütigung vor Leuten, die ich überhaupt nicht kenne", sagte die 37-Jährige in Los Angeles vor Journalisten. "Die Situation geriet außer Kontrolle. Ich werde nicht Ruhe geben. Niemand verdient es, so behandelt zu werden."
Die Grafikkünstlerin war nach Aussage ihrer Anwältin auf dem Weg zu ihrem Gate in Richtung Dallas, als der Metalldetektor der Sicherheitsschleuse anschlug. Sie sei von Beamten gebeten worden, ihren Schmuck zu entfernen. Während die Frau hinter einem Vorhang die Piercings mit einer Zange entfernen musste, hätten die Beamten im Hintergrund gekichert.
Anwältin Gloria Allred fordert nun eine Entschuldigung von der US-Luftsicherheitsbehörde TSA. Nach den Regeln der Behörde gebe es keine Pflicht zur Entfernung von Piercings.
Die TSA, die als Folge der Anschläge vom 11. September 2001 gegründet wurde, kündigte eine Untersuchung des Falls an. Grundsätzlich seien die Beamten dazu angehalten, bei der Untersuchung "sensibler Bereiche" mit Würde und Respekt vorzugehen, teilt die TSA in einer schriftlichen Stellungnahme mit. "Wir haben aber auch Kenntnisse darüber, dass Terroristen das Ziel haben, gefährliche Gegenstände in sensiblen Bereichen des Körpers zu verstecken. Deshalb ist es unsere Pflicht gegenüber der amerikanischen Öffentlichkeit, jede Störung, die wir entdecken, zu beseitigen", heißt es in dem Schreiben. Es gebe eine wachsende Zahl von Vorfällen, in denen weibliche Terroristen Sprengstoff in ihren BHs mit sich führen. Das TSA veröffentlichte in diesem Zusammenhang das Bild einer Büstenhalter-Bombe, die die Behörde für die Ausbildung verwendet.
TSA-Sprecher Dwayne Baird sagte der Nachrichtenagentur AFP zufolge, er habe noch nie gehört, dass jemand etwas derart Kleines wie ein Brustwarzen-Piercing bei den Kontrollen abnehmen musste. Es würde ihn "wirklich interessieren zu wissen, was genau diese Frau in ihren Brustwarzen hatte", sagte Baird.
reh/AFP/Reuters
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Nach meiner Erfahrung sind diese ganzen anschlagenden Gürtelschnallen und BH Bügel alles eine Mär. Wenn man 20 Mal mit dem selben Gürtel durch die gleiche Sicherheitskontrolle geht und es davon 7 Mal piept und den Rest nicht [...] mehr...
Da dachte man "schlimmer" kann es gar nicht mehr kommen und was passiert, die Amis schaffen es immer wieder noch einen drauf zusetzen. Jetzt werden Reisende schon wegen ihrer (Intim)Piercings diskriminiert, anders [...] mehr...
Wir brauchen gar nicht so weit zu gehen um solchen Schwachsinn zu erleben. Neulich bei einer Kontrolle auf einem deutschen Flughafen musste ich neben Armbanduhr; Schuhe und Gürtel auch meine Halskette abnehmen und es wurde sogar [...] mehr...
http://www.spiegel.de/panorama/leute/0,1518,544157,00.html Alleine sich am Flughafen 8 (!) Stunden einkerkern und befragen zu lassen...meine Lust jemals wieder in die USA einzureisen sinkt auf ein historisches Tief. mehr...
Las in den letzten Tagen einen Artikel, daß die US-Behörden einem EU-Bürger die Einreise mit der Begründung, er sei ein "unmoralischer Mensch", verweigert haben. Kann leider die Quelle nicht mehr erinnern. Hat jemand [...] mehr...
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