Straßburg - Weil sie mit einem Gartenzwerg den französischen Hochgeschwindigkeitszug TGV aufgehalten haben, müssen drei Jugendliche im Elsass mit einem Gerichtsverfahren rechnen. Wie am Mittwoch aus Justizkreisen zu erfahren war, gestanden die 15 und 16 Jahre alten Jungen, am Samstagabend bei einem Bahnübergang bei Saverne einen Haufen Schotter und dazu einen Gartenzwerg auf die Schienen gelegt zu haben.
Ein aus Paris kommender TGV, der an dieser Stelle nicht mit voller Geschwindigkeit fuhr, prallte gegen das Hindernis. Der Lokführer vergewisserte sich, dass an der Lokomotive kein Schaden entstanden war, bevor er weiterfuhr. Der Zug kam schließlich mit 50 Minuten Verspätung in Straßburg an.
Für die bisher unbescholtenen Schüler wird der dumme Streich ein gerichtliches Nachspiel haben: Sie müssen sich wegen Behinderung des Bahnverkehrs, Diebstahls und Sachbeschädigung verantworten.
abl/AFP
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