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25.04.2008
 

Tierische Probleme

Bukarester Flughafen engagiert Hunde als Vogelscheuchen

Laser, Ultraschall und Feuerwerkskörper - am Flughafen von Bukarest wurde schon alles versucht. Doch die für den Luftverkehr gefährlichen Krähen lassen sich nicht vom Rollfeld verjagen. Bordercollies übernehmen nun den Job als Vogelschreck.

Bukarest - Der Flughafen in der rumänischen Hauptstadt Bukarest braucht dringend tierische Helfer, um für den Luftverkehr gefährliche Vögel zu verjagen. Nachdem zahlreiche technische Mittel versagten, wollen die Betreiber des Airports dem Federvieh nun mit Hunden zu Leibe rücken.

"Wir verwenden Ultraschall und Feuerwerkskörper, um sie zu verjagen, wir schneiden das Gras kurz, damit sie nicht nisten, wir haben es sogar schon mit Lasern versucht", sagte Flughafensprecher Valentin Jordasch. Die Vögel hätten sich aber an alles gewöhnt. "Vor allem die Krähen sind sehr intelligent und bereiten uns die meisten Probleme", so Jordasch.

Nun soll ein Unternehmen sechs Bordercollies samt Hundeführern zur Verfügung stellen, die rund um die Start- und Landebahnen in Bukarest die Vögel verjagen sollen. Diese Hunderasse sei "sehr aktiv" und damit besonders geeignet für den Job, teilte der Flughafen mit. Rund 280.000 Euro will sich der Flughafen die Aktion in den kommenden fünf Jahren kosten lassen. Alle bisherigen Maßnahmen zum Verscheuchen der Vögel sollen aber beibehalten werden.

abl/AFP

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