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10.07.2008
 

Vermeintliche Handgranate

Feuerzeug im Gepäck stoppt Abflug

Handgranaten-Alarm in Düsseldorf: Im Gepäck eines Passagiers mutmaßten Sicherheitskräfte eine scharfe Waffe. Der Air-Berlin-Flug in die Türkei wurde gestoppt, der 23-Jährige festgesetzt. Die Erklärung war harmlos.

Düsseldorf - Schrecksekunde für das Sicherheitspersonal auf dem Düsseldorfer Flughafen: In einem Koffer eines 23-jährigen Türken fiel beim Durchleuchten ein Metallgegenstand auf, "der da nicht hingehörte", wie ein Sprecher der Bundespolizei erklärte.

Spezialisten rückten an, die Piloten des Air-Berlin-Flugs nach Istanbul stoppten den geplanten Abflug und Sicherheitskräfte griffen den Besitzer des Koffers im Abflugbereich auf. Nachdem die Fachleute den verdächtigen Koffer geöffnet hatten, gab die Bundespolizei Entwarnung: Bei dem Gegenstand handelte es sich nur um ein Feuerzeug in Handgranaten-Form.

Der Flieger nach Istanbul verspätete sich durch den Zwischenfall um drei Stunden, erklärte eine Air Berlin-Sprecherin. Der 23-Jährige durfte seine Reise aber fortsetzen.

Dass der Vorfall rechtliche Folgen für den jungen Mann nach sich zieht, ist nicht zu befürchten. Es sei keine Straftat, ein solches Feuerzeug zu besitzen, erklärte ein Sprecher der Bundespolizei. Der Türke, der auf der Durchreise von New York in die Türkei war, habe den Gegenstand dennoch abgegeben. "Er wollte nicht noch weitere Scherereien auslösen", sagte der Sprecher.

reh/dpa

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