Von Alexandra Eul
Die Landebahn auf der schottischen Insel ist eigentlich ein Strand. Da, wo normalerweise Muschelsucher am Meer entlang schlendern, landen auch Propellermaschinen. Da die Flugzeuge nur bei Niedrigwasser aufsetzen können, ändern sich die Flugzeiten auf der beschaulichen Insel ständig. Landefeuer gibt es keine, nur Reflektorenstreifen, die im Sand eingelassen sind. Wenn die Sicht schlecht ist benutzen die Flughafentreiber tragbare Lichter und Autoscheinwerfer, um den Piloten den Weg zu leuchten. Manchmal muss auch die Feuerwehr anrücken - wenn mal wieder ein Delfin oder eine Robbe auf der Landebahn gestrandet ist.
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