Mitten im Flug krachte es gewaltig, dann rauschte die Boeing 747 der Qantas Airways binnen kürzester Zeit Tausende Meter hinab - zum Entsetzen der rund 350 Menschen an Bord.
Was sie zu diesem Zeitpunkt noch nicht wussten: Im Rumpf der Maschine klaffte ein großes Loch. Trotzdem gelang den Piloten die sichere Notlandung auf den Philippinen.
Einige Passagiere mussten sich übergeben, vielen war schwindelig geworden. Nach Angaben der Behörden wurde jedoch niemand verletzt. "Es war eine erstaunliche Erfahrung, aber keine gute", sagte ein Fluggast nach der sicheren Landung auf dem Flughafen der philippinischen Hauptstadt Manila.
Ein Flughafensprecher sagte, es sei ein Loch mit einem Durchmesser von 2,5 bis 3 Metern entstanden, das derzeit von Experten untersucht werde. Im Anschluss an die Explosion habe der Boden der Maschine nachgegeben, und ein Teil des darunter gelagerten Frachtguts sei zu sehen gewesen. Auch ein Teil der Decke sei eingestürzt.
Die Ursache des Schadens war zunächst unklar. Instrumente im Cockpit hatten dem Piloten kurz nach dem Start in Hongkong Druckprobleme signalisiert. Das Flugzeug war auf dem Weg in die australische Stadt Melbourne.
reh/dpa/AP/Reuters
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