Wellington - Einer der schwersten Winterstürme der vergangenen Jahre hat in Neuseeland drei Menschen das Leben gekostet. Bei Windgeschwindigkeiten von 165 Kilometern in der Stunde stürzten auf der Nordinsel zahlreiche Strommasten um und blockierten Straßen. An dem 2797 Meter hohen Ruapheu mussten 10.000 Skifahrer in Sicherheit gebracht werden. Dort erreichten die Böen auf den Skipisten 200 Kilometer in der Stunde.
Bäume wurden entwurzelt, Dächer abgedeckt und Straßen standen unter Wasser. Mehr als 60.000 Haushalte waren zeitweise ohne Strom. Der Sturm ließ am Sonntag nach, doch gingen auf der Nordinsel heftige Regenfälle nieder.
Zwei Fischer kamen ums Leben, als ihr Boot von den meterhohen Wellen am Sonntagmorgen auf die Klippen geschleudert wurde. Sie hatten noch versucht, in einer Bucht Zuflucht zu suchen. Zwei weitere Seeleute wurden von dem beschädigten Boot per Helikopter in Sicherheit gebracht.
Ein Rafting-Lehrer fiel aus seinem Kanu und wurde von sieben Meter hohen Wellen gepackt. Der 33-Jährige war trotz Sturmwarnungen mit drei Freunden aufs Meer gefahren. Sie wollten ursprünglich an einem Wettbewerb teilnehmen, der abgesagt worden war. Die Leiche des 33-Jährigen wurde später an einem Strand gefunden. Die anderen drei retteten sich an Land.
ffr/dpa
Auf anderen Social Networks posten:
HilfeLassen Sie sich mit kostenlosen Diensten auf dem Laufenden halten:
| alles aus der Rubrik Reise | Twitter | RSS |
| alles aus der Rubrik Aktuell | RSS |
© SPIEGEL ONLINE 2008
Alle Rechte vorbehalten
Vervielfältigung nur mit Genehmigung der SPIEGELnet GmbH