Die Teilnehmerzahl war neuer Weltrekord: 250.000 Gummienten nahmen in diesem Jahr in London am Great British Duck Race teil. Gegen eine Gebühr von zwei britischen Pfund konnten Besucher eine der Enten "adoptieren" - und 10.000 britische Pfund gewinnen, falls diese als Erste über die Ziellinie am Sheriff Boat Club trieb.
In der Nähe der Hampton-Court-Brücke ging es los, einen Kilometer lang war der Kurs. Die besten Enten schaffen das in etwas mehr als zwei Stunden.
Im Vorjahr hatten 165.000 Enten an dem Rennen teilgenommen - und einige unregistrierte Quereinsteiger. Denn im klassischen Quietscheentengelb waren die betrügerischen Gummiflössler, die ein paar Übermotivierte vom Flussufer in die Führungsgruppe geworfen hatten, nicht von den angemeldeten Teilnehmern zu unterscheiden. Um das zu verhindern, waren die offiziellen Wettbewerber diesmal im modischen Hellblau unterwegs.
Bis 2007 fand das größte Gummientenrennen in Singapur statt, doch dann übertraf die Londoner Benefiz-Veranstaltung ihr asiatisches Vorbild. Außer Konkurrenz existiert noch ein weiterer Gummitier-Marathon: Seit einem Zwischenfall auf dem Pazifik im Jahr 1992 befindet sich eine ganze Schiffsladung von Badewannenspielzeug auf Weltreise.
sto
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