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09.10.2008
 

Sicherheit am Flughafen

Nacktbilder statt Leibesvisite

Fliegen soll angenehmer und sicherer werden: Mit neuen Personen-Scannern kann den Passagieren das Abtasten bei den Sicherheitskontrollen erspart werden. Ob die Bilder die Intimsphäre der Reisenden verletzen, muss noch geprüft werden.

Um das oft unangenehme Abtasten bei den Sicherheitskontrollen am Flughafen zu ersetzen, arbeitet die Bundespolizei an neuen Personen-Scannern. Die "Bild"-Zeitung berichtet, dass künftig bei den Kontrollen durch elektromagnetische Wellen virtuelle Nacktbilder aufgenommen werden sollen, die Röntgenaufnahmen ähnlich seien.

Personen-Scan: Zurzeit werden die Nacktbilder nur an Testflughäfen gemacht
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AFP

Personen-Scan: Zurzeit werden die Nacktbilder nur an Testflughäfen gemacht

Derzeit werde untersucht, ob die Geräte den Vorschriften entsprechen, bestätigte die Bundespolizei in Frankfurt. Geklärt werden müsse auch, inwieweit die Aufnahmen die Intimsphäre der Passagiere verletzen, sagte ein Sprecher.

Die neuen Scanner erkennen auch nicht-metallische Gegenstände wie Keramikmesser oder Plastiksprengstoff und sollen laut "Bild" ab dem Jahr 2010 auf europäischen Flughäfen die physische Personenkontrolle ersetzen.

Tests liefen zur Zeit unter anderem in Amsterdam, Zürich und London. In Deutschland gibt es noch keine Feldversuche.

car/dpa

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