Frankfurt/Main - Die Boeing 737-800 mit 188 Personen an Bord war auf dem Weg in den türkischen Urlaubsort Antalya, wie Asger Schubert, Sprecher der in Frankfurt ansässigen XL Airways, sagte. Die 182 Passagiere und 6 Besatzungsmitglieder blieben unverletzt. Die Chartermaschine war am frühen Morgen in Frankfurt gestartet.
Triebwerksprobleme: Die Boeing nach der Notlandung in Belgrad
Berichte serbischer Medien, nach denen ein Triebwerk des Flugzeugs gebrannt haben soll, wies der Sprecher zurück. Der Feuerwehreinsatz auf dem Flughafen in Belgrad sei "routinemäßig" erfolgt, sagte er. Die Passagiere seien entsprechend der Vorschriften über Notrutschen aus dem Flugzeug gebracht worden. Die Reisenden sollten nach Schuberts Angaben noch am Samstag mit einer Ersatzmaschine an ihr Urlaubsziel in der Türkei geflogen werden.
XL Airways wurde im Januar 2006 gegründet und fliegt für verschiedene Reiseveranstalter vor allem Ziele im Mittelmeerraum an.
Die Charter-Gesellschaft hat Jets der Typen Airbus A320-200 und seit Sommer 2007 auch Boeing 737-800 in Betrieb, die von der hauseigenen Technik in Frankfurt gewartet werden.
han/dpa/ddp
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