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23.11.2008
 

Reiseveranstalter-Konkurs

Türkei-Touristen müssen nachzahlen

Einen Tag vor der Abreise wurde es für Touristen in einem Hotel in Antalya teuer. Weil ihr Reiseveranstalter in den Konkurs gegangen ist, verlangte das Hotelmanagement Geld von ihnen, damit sie wieder in ihre Zimmer und zum Essen dürfen.

Brüssel/Antalya - Mehr als hundert Touristen aus Belgien und Frankreich sind in einem türkischen Hotel in Antalya in den Streit um den Konkurs des Reisveranstalters Christophair geraten. Das Hotelmanagement forderte 80.000 Euro, die ihm der insolvente belgische Reiseveranstalter Christophair schuldete, berichtete ein belgisches Reisebüro. 40.000 Euro zahlte demnach ein Garantiefonds, den Rest wollte das Hotel bei den Touristen eintreiben.

Das Hotel habe am Sonntag von jedem der überwiegend älteren Reisenden 275 Euro verlangt, bevor sie auf ihre Zimmer und zum Essen durften. Richard Neujokas vom belgischen Reisebüro sagte dem Fernsehsender RTL-TVI, man könne keine Lösegeld von Urlaubern nehmen, seine Kunden seien erpresst worden.

sac/afp

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