Riad - Direkt nach der Landung nahmen ihn Polizisten in Gewahrsam: Weil sich ein Fluggast aus dem Sudan nicht an das Rauchverbot in einer Maschine der Saudi Arabian Airlines hielt, musste er sich vor den Behörden in Dschidda verantworten.
Dort wurde er von einem lokalen Gericht zu einer Strafe von 30 Peitschenhieben verurteilt, wie arabische Medien berichten. Der Passagier befand sich auf einem Flug von Kurajat im Norden Saudi-Arabiens in die am Roten Meer gelegene Hafenstadt Dschidda und hatte trotz mehrfacher Ermahnung der Flugbegleiter weiter geraucht, hieß es in der Zeitung "Saudi Gazette".
Der Mann habe sich entschuldigt und gesagt, er nehme bereits medizinische Hilfe in Anspruch, um mit dem Rauchen aufzuhören, berichtete das Blatt. Schon vor zwei Jahrzehnten hatte die Fluglinie das Rauchen auf Inlandsflügen verboten, seit 1999 gilt das auch für internationale Flüge.
sto/AFP
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