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28.02.2009
 

Spardruck

Nachfrage nach Business-Class-Tickets bricht weltweit stark ein

Business- und First-Class-Tickets haben nach SPIEGEL-Informationen in den vergangenen Monaten einen starken Nachfrageeinbruch erlitten. Billigflieger wie Air Berlin freuen sich über ein Plus an sparsamen Geschäftskunden.

Im Dezember fielen die Verkaufszahlen um 13,3 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat, wie der Luftfahrtverband International Air Transport Association (IATA) meldete. Ihm gehören weltweit 230 Fluggesellschaften an, die für 93 Prozent des gesamten Flugverkehrs stehen.

Asien verzeichnete demnach den größten Verlust mit einem Nachfrageeinbruch um ein Viertel, in Europa ging der Premiumverkehr um 16,3 Prozent zurück. "Der massive Abfall wurde durch den abrupten Einbruch an Geschäftsaktivitäten und internationalem Handel verursacht", meldet die IATA.

Während die Nachfrage nach Premiumtickets eindeutig zurückging, haben "auf europäischen Strecken die Buchungen in der Economy-Class um mehr als zehn Prozent zugenommen", sagt Stefan Vorndran, Geschäftsführer der Reiseagentur BCD Travel.

Durch die Finanzkrise haben viele Unternehmen ihre Reiserichtlinien geändert und fliegen jetzt verstärkt Economy – oder auch mit Billiganbietern: Air Berlin konnte nach eigenen Angaben seit Ende September deutlich mehr Firmenverträge abschließen, Easyjet meldete ein Passagierplus von über sieben Prozent im Dezember im Jahresvergleich.

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