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11.03.2009
 

Thailand

Taucher finden Leichen nach Bootsunglück

Suchaktion im Meer: Im Schiffsrumpf des in der Nähe von Phuket gesunkenen Tauchbootes haben Rettungskräfte die Leichen von vier Unfallopfern entdeckt. Die Bergung ist jedoch schwierig.

Bangkok/Berlin - Vier Tage nach dem Bootsunglück vor der thailändischen Küste haben Taucher die Leichen von vier europäischen Touristen in dem gesunkenen Wrack entdeckt. Dabei handle es sich um zwei Österreicher und zwei Schweizer, wie der Tauchveranstalter "Dive Asia" SPIEGEL ONLINE mitteilte. Zunächst hatte die thailändische Polizei angegeben, es befinde sich auch ein Deutscher unter den Toten.

Die Leichen könnten erst am Donnerstag geborgen werden, weil sich das Boot auf dem Meeresgrund in 66 Metern Tiefe befinde, teilte die Polizei weiter mit. Eine bereits am Dienstag in der Nähe des Unglücksortes vor der Urlaubsinsel Phuket geborgene Tote sei als eine 51-jährige Österreicherin identifiziert worden. Vermisst werden demnach weiter ein japanischer Tourist und ein Thailänder.

Das Schiff war am Sonntag auf der Rückfahrt von einer viertägigen Tauchreise in einem plötzlich aufkommendem Sturm bei den Similan Inseln gekentert. An Bord befanden sich nach thailändischen Behördenangaben insgesamt 30 Menschen, darunter 19 Ausländer.

sto/AFP/Reuters

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