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20.05.2009
 

Schweinegrippe

Auswärtiges Amt rät nicht mehr von Mexiko-Reisen ab

Entwarnung für Mexiko-Reisende: Das Auswärtige Amt hat seinen Sicherheitshinweis abgeschwächt. Laut dem mexikanischen Fremdenverkehrsamt besteht im Land derzeit kein erhöhtes Risiko mehr, sich mit Schweinegrippe zu infizieren.

Berlin/Frankfurt am Main - Das Auswärtige Amt (AA) rät nicht mehr von "nicht notwendigen Reisen" nach Mexiko ab. Der Sicherheitshinweis wurde entsprechend geändert, sagte ein Sprecher des AA in Berlin. Das Auswärtige Amt habe sich damit der Einschätzung anderer Länder wie Großbritannien angeschlossen.

Nach Angaben des mexikanischen Fremdenverkehrsamts in Frankfurt besteht bei Reisen in das mittelamerikanische Land kein erhöhtes Risiko mehr, sich mit der Schweinegrippe zu infizieren.

Das Auswärtige Amt weist aber nach wie vor darauf hin, dass es laut der Weltgesundheitsorganisation (WHO) in Mexiko mehr als 3000 bestätigte Fälle von Influenza H1N1 bei Menschen gegeben hat. Darunter sind auch Todesfälle, beispielsweise in der Hauptstadt Mexiko-Stadt. Bei Bedarf werde der Sicherheitshinweis wieder verschärft, sagte der AA-Sprecher. Das Auswärtige Amt empfiehlt Reisenden weiterhin besondere Vorsorgemaßnahmen.

sto/dpa/AFP

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