Thüringer: Grillen fürs Seelenheil

Von Steffen Gerth

3. Teil: Rezept von Grillkönig Thomas Brinkmann

"Schaumburger Rolle"

1 Tortillafladen
Ruccola-Salat
Ananas-Stücke
1 Bratwurst (geht auch Thüringer)
Honig-Senf-Dill-Sauce (gibt es fertig)
Apfelsaft
2 Teile brauner Zucker
1 Teil Chilipulver
1 Teil Zimt

Tortillafladen mit Apfelsaft bespritzen, jede Seite etwa eine Minute angrillen. Ananas-Stücke mit Zucker, Chili und Zimt einreiben. Ebenfalls kurz angrillen. Die Bratwurst durchgrillen. Ananas, Ruccola und Bratwurst auf den Tortillafladen legen. Darüber die Honig-Senf-Dill-Sauce träufeln. Alles zusammenrollen - und wie einen Wrap essen.

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insgesamt 16 Beiträge
bratwurst_th 12.06.2009
jippie Wochenende und die Brätel sind schon eingelegt!!! ;-)
jippie Wochenende und die Brätel sind schon eingelegt!!! ;-)
bierus 12.06.2009
wie auch der Autor dieses Beitrages haben schlicht und ergreifend keine Ahnung. Meinetwegen kann der Herr Brinkmann gern auch gedämpften Affenhintern in seinem Wundergerät zubereiten. Der Trick beim Braten auf dem Rost (nur [...]
wie auch der Autor dieses Beitrages haben schlicht und ergreifend keine Ahnung. Meinetwegen kann der Herr Brinkmann gern auch gedämpften Affenhintern in seinem Wundergerät zubereiten. Der Trick beim Braten auf dem Rost (nur Dilettanten reden von "Grill" und "Grillen") besteht nicht zuletzt in der Temperaturregulierung mittels Steuerung der Luftzufuhr von unten. Das geht natürlich nur mit einem vernünftigen Kaminzug-Rost (kleiner Tipp, die besten kommen von einer kleinen Firma in Georgenthal) und nicht mit dem Baumarktschrott, den Nichtskönner gern verwenden. Wenn man dies beherzigt, fabriziert man eben keine festen Brennstoffe auf dem Rost sondern Köstlichkeiten, die nur schwer zu übertreffen sind.
cheiron 12.06.2009
"Schweinekotelett - Brätel genannt" ??? Nee. Brätel sind Schnitzel (oder evtl. auch Nackensteaks). Gelle? Etwas Warenkunde würde dem Autor auch gut stehen, nicht nur seine deftige Sprache und seine Präferenz von [...]
"Schweinekotelett - Brätel genannt" ??? Nee. Brätel sind Schnitzel (oder evtl. auch Nackensteaks). Gelle? Etwas Warenkunde würde dem Autor auch gut stehen, nicht nur seine deftige Sprache und seine Präferenz von Gourmet-Grillern und lippischen Grillkönigen, die mal nach Thüringen fahren sollten, auf dass ihr Horizont erweitert werde. Wir Thüringer machen den Westfalen doch auch nicht ihren Schinken schlecht. Wir "hassen" ihn nicht, lieben ihn sogar. Denn auch er schmeckt vorzüglich - wie die Bratwurst.
nerdmeister 12.06.2009
Im Artikel sind zwei Fehler: 1. Holzhausen liegt nicht zwischen Gotha und Eisenach, sondern zwischen Gotha und Arnstadt. 2. Ein "Brätel" ist in ganz Thüringen üblicherweise kein Schweinekotelett, denn das würde als [...]
Im Artikel sind zwei Fehler: 1. Holzhausen liegt nicht zwischen Gotha und Eisenach, sondern zwischen Gotha und Arnstadt. 2. Ein "Brätel" ist in ganz Thüringen üblicherweise kein Schweinekotelett, denn das würde als Stiel- oder Kammkotelett ja Knochen enthalten. Das Fleisch vom eigentlichen Kotelettstück ist darüberhinaus zu wenig fetthaltig, auf dem Grill also "etwas trocken", insofern wird ein "Brätel" aus dem ausgelösten, also vom Knochen befreiten, hinteren Teil des Schweinenackens (Schweinekamm) geschnitten. Es enthält mit Rücksicht auf evtl. vorhandene Zahnkeramik keine Knochen. Es ist weiterhin sehr schade, dass im Artikel nicht die regionalen Unterschiede der Thüringer Rostbratwurst (grob/fein, gebrüht, roh usw.) beleuchtet werden und die Unsitten des Gas- und Elektrogrillens nicht heftigst gegeißelt werden. ;)
sam clemens 12.06.2009
... eine überflüssige Praktikanten-Fingerübung - diesmal müssen die armen Thüringer dran glauben. Man fragt sich, was der nette Menschenschlag dem Autor getan hat. Es lohnt sich nicht, auf Details des Textes einzugehen, dennoch [...]
... eine überflüssige Praktikanten-Fingerübung - diesmal müssen die armen Thüringer dran glauben. Man fragt sich, was der nette Menschenschlag dem Autor getan hat. Es lohnt sich nicht, auf Details des Textes einzugehen, dennoch fällt als besondere Leistung der Superlativ von "deutsch" auf: "deutscheste"! Glückwunsch, Federfuchser!
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  • Datum: Freitag 12.06.2009 | 12:24 Uhr
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