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25.08.2009
 

Kein Mist

Französischer Strand verbannt Elefanten

Schwimmverbot für Zirkuselefanten: Ein französischer Strand lässt künftig nicht mehr zu, dass die Dickhäuter neben Touristen im Wasser planschen. Denn Tierexkremente können eine Gesundheitsgefahr darstellen.

Im französischen Granville in der Normandie herrscht jetzt Badeverbot für Elefanten. Im vergangenen Jahr durften noch Zirkustiere am Touristenstrand ins Wasser gehen. Doch Inspektoren hatten festgestellt, dass die Wasserqualität aufgrund der Elefantenfäkalien gelitten hatte, und warnten vor Gesundheitsgefahren für Menschen.

Der Strand vom Urlaubsort Granville, der in der Nähe des berühmten Mont Saint-Michel liegt, ist bei Einheimischen und Urlaubern beliebt. "Zirkusse sind mehr als willkommen", sagte Roland Huet, ein Rathausbeamter der Stadt. "Doch dieses Jahr legen die Regeln für ihren Aufenthalt eindeutig fest, dass sie keinen Tieren erlauben dürfen, an unseren Stränden zu baden."

Die Strände von Granville seien besonders anfällig für eine Verschmutzung durch Tiere, da sie an einer geschützten Bucht liegen. Wenn sich der Vorfall des vergangenen Jahres wiederhole, könne das den Ruf der Stadt als Strandurlaubsziel gefährden. "Stellen Sie sich vor, Sie müssen Tausenden Urlaubern erklären, dass der Strand wegen Tierexkrementen geschlossen werden musste", sagte Huet.

sto/Reuters

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