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25.09.2009
 

Karlsruher Hauptbahnhof

GPS-Schnitzeljagd löst Bombenalarm aus

Weil ein Mann einen verdächtigen Gegenstand unter einer Skulptur versteckte, kam es am Karlsruher Hauptbahnhof zu einem Polizeieinsatz. Der Zugverkehr wurde unterbrochen - dann stellte sich die vermeintliche Bombe als Geocaching-Objekt heraus.

Karlsruhe - Eine Schnitzeljagd mit GPS-Geräten - "Geocaching" genannt - hat am Hauptbahnhof in Karlsruhe einen Bombenalarm ausgelöst. Ein Mitarbeiter der Bahn hatte einen Unbekannten dabei beobachtet, wie dieser einen "mikrofonähnlichen Gegenstand" unter einer Skulptur versteckte.

Teile des Bahnhofs waren deshalb am Mittwoch geräumt, der Zugverkehr zum Teil eingestellt worden. "Die Bundespolizei geht davon aus, dass es sich bei dem Gegenstand um ein Schatzversteck des Spieles Geocaching gehandelt hat", teilte die Polizei am Freitag mit.

Unklar ist noch, wer den Gegenstand im Bahnhof deponierte. "Die Ermittlungen laufen", sagte ein Sprecher der Bundespolizei. Die Beamten warnten vor den möglichen Folgen von GPS-Schnitzeljagden: Die Kosten für den Polizeieinsatz, für die Teilsperrung des Bahnhofes und die Verzögerungen könnten in Rechnung gestellt werden. Geocacher sollten bei der Auswahl ihrer Verstecke Bahnhöfe, Innenstädte, Fußgängerzonen und Veranstaltungsorte generell meiden, so die Empfehlung.

sto/dpa

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