Bootsunglück in der Nähe des Nationalparks Ras Mohammed: Ein ägyptisches Boot mit 14 Tauchurlaubern an Bord ist bei starkem Seegang im Roten Meer gesunken. Zwölf Passagiere sowie sieben Crewmitglieder konnten gerettet werden, doch zwei Spanier werden seitdem vermisst. Das Unglück ereignete sich in der Nähe der Naama-Bucht bei bis zu vier Meter hohen Wellen.
Ein Schiff der Marine suchte nach den Vermissten, konnte aber fünf Stunden nach dem Unfall noch keinen Erfolg vermelden. Das Boot mit dem Namen "Coral Princess" gehört zu einem kommerziellen Tauchanbieter in Scharm al-Scheich. In Ras Mohammed sollten die Urlauber zu spektakulären Korallenriffen und dem berühmten Wrack der "Thistlegorm" tauchen. Ein Sprecher der Rettungskräfte teilte mit, die Geretteten seien wohlauf und brauchten keine medizinische Hilfe.
In der jüngeren Vergangenheit kam es in Ägypten zu mehreren tödlichen Unfällen, bei denen Touristen betroffen waren. Im Juni hatte ein Hai eine französische Schnorchlerin im Roten Meer getötet, im Juli kamen zehn serbische Touristen bei einem Busunfall in der Nähe von Hurghada ums Leben.
sto/Reuters/AP
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