Die Strände von Rio de Janeiro sollen sauberer werden. Deshalb ordnete die Stadtverwaltung an, dass ab Dezember ein Verbot für Kokosnüsse gelten solle. Sie sollten an den Stränden nicht mehr verkauft werden dürfen. Denn die Schalen der populären Frucht machen einen Großteil des anfallenden Mülls aus und locken zudem Ratten an.
Doch die Ankündigung führte zu wütenden Protesten unter den Einwohnern der Stadt. Jetzt hatte auch Bürgermeister Eduardo Paes ein Einsehen und lehnte das Verbot ab - anstatt ein Nahrungsmittel zu verbieten, müsse man die Menschen dazu erziehen, weniger Müll achtlos wegzuwerfen, sagt er der Zeitung "O Globo". "Es ist notwendig, dass die Bevölkerung zu mehr Hygiene erzogen wird und die öffentlichen Plätze respektiert", sagte Paes.
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