Rom - Deutsche Touristen können im sizilianischen Palermo dank eines neuen Anti-Mafia-Stadtplans künftig guten Gewissens einkaufen gehen. Der am Donnerstag von der deutschen Botschaft in Rom vorgestellte Plan verzeichnet alle Geschäfte in Palermo, die sich verpflichtet haben, kein Schutzgeld an die Cosa Nostra zu bezahlen.
Für das Projekt arbeitete die Botschaft mit der italienischen Bürgerinitiative Addiopizzo (Tschüss Schutzgeld) zusammen, die sich dem Kampf gegen die Schutzgelderpressung und das organisierte Verbrechen verschrieben hat.
Laut Botschafter Michael Steiner finanziert die Bundesrepublik die deutsche Fassung des Stadtplans, damit deutsche Touristen "als die zahlenmäßig größte Touristengruppe in Italien und besonders in Sizilien ihren Beitrag zum 'pizzo-freien' Urlaub leisten" könnten. Die erste Auflage der Karte umfasst den Angaben zufolge 10.000 Exemplare, die in Italien und bei deutschen Reiseveranstaltern verteilt werden.
abl/AFP
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Gibt es sowas auch für Bayern ? Betriebe und Geschäfte, die keine "Schutzabgabe" an die CSU abführen müssen und nicht mit Konsequenzen zu rechnen haben, wenn sie dies nicht tun. Gegen Don FJS ist die heutige Mafia ja [...] mehr...
Und warum machen sie nicht einen Plan für Deutschland? Achja bei uns gibt es sowas ja überhaupt nicht, frei nach dem Motto "Was ich nicht weiß, macht mich nicht heiß". mehr...
Prima. Vermutlich unterstützt auch die Mafia dieses Projekt und lässt allen Geschäften, die sich durch einen Eintrag in diesen Stadtplan von der Schutzgeldzahlung distanzieren, 5% vom Schutzgeld nach. Nächstes Jahr werden [...] mehr...
Toll, da hat die Ndrangeta ja gleich einen Plan wo sie die säumigen Zahler finden wird, weiter so! Da geh ich lieber in einen Laden einkaufen der Schutzgeld bezahlt, als dass ich mich dem Risiko aussetze in einen [...] mehr...
Shoppen gegen die Mafia: Ein neuer Stadtplan von Palermo.... Unterstützt wird as Projekt von der Deutschen Botschaft. http://www.spiegel.de/reise/aktuell es ist nicht zu glauben, von wem wurde denn das projekt gesponsort? doch [...] mehr...
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