München - In der Hochsaison gibt es in den Alpen große Unterschiede bei den Kosten von Unterkünften und Skipässen. Der ADAC hat für die Karnevalswoche vom 13. bis 20. Februar ein Preisgefälle von mehr als 2200 Euro zwischen dem günstigsten Ort Oberstaufen in Bayern und Gstaad in der Schweiz als teuerstem Skiziel ermittelt.
Verglichen wurden in 50 Orten die Kosten für die Hotelnächte sowie für Sechs-Tage-Skipässe für zwei Personen. Dabei schnitt Oberstaufen mit 672 Euro und Lenggries in Bayern (794 Euro) am günstigsten ab. Zweitteuerster Ort hinter Gstaad (2879 Euro) war L'Alpe d'Huez in Frankreich mit Kosten von 2422 Euro, teilt der ADAC in München mit. Ermittelt wurden die Preise bei Anfragen im November und Dezember.
Auch bei den Durchschnittspreisen der fünf untersuchten Länder war Deutschland am preiswertesten. Im Schnitt kostete der "Karneval auf der Piste" für zwei Hotelgäste hierzulande 929 Euro. Am teuersten war die Schweiz mit 1727 Euro. Italien (1296 Euro), Österreich (1414 Euro) und Frankreich (1702 Euro) reihten sich dazwischen ein.
Auch wenn statt eines Hotels eine Ferienwohnung gewählt wird, sind laut ADAC die deutschen Wintersportorte am günstigsten. Hier landete Bolsterlang im Allgäu (670 Euro) an der Spitze der 50 Ferienorte. Am teuersten war L'Alpe d'Huez mit einem Wochenpreis von 2794 Euro. Über der 2000-Euro-Grenze lagen auch Lech am Arlberg, Ischgl und Zermatt.
abl/dpa
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