München - Einen Tag vor der nächsten Tarifverhandlungsrunde im Öffentlichen Dienst machen die Gewerkschaften mit Warnstreiks Druck auf die Arbeitgeber. Am zweitgrößten deutschen Flughafen in München legten am Morgen rund 120 Mitarbeiter in der Flugzeug-Abfertigung ihre Arbeit nieder. Am Morgen mussten dort einige Flüge gestrichen werden ( Details auf der Seite des Flughafens...). Nach Angaben eines Ver.di-Vertreters sind rund 4500 Menschen bei der Flughafen München GmbH beschäftigt, davon 1900 in der Abfertigung - und sie sind bis 12 Uhr zum Warnstreik aufgerufen.
Am Flughafen Nürnberg sollten die Beschäftigten der Flughafen Nürnberg GmbH und der AirPart GmbH bis acht Uhr die Arbeit niederlegen. Dort mussten alle frühen Flüge auf den Vormittag verschoben werden ( Details auf der Seite des Flughafens...) - zumal sich auch die Feuerwehr an den Streiks beteiligt.
Ver.di fordert für die Beschäftigten im Öffentlichen Dienst von Bund und Kommunen fünf Prozent mehr Geld. Die Arbeitgeber halten diese Forderung für zu hoch. In der vergangenen Woche waren die Verhandlungen in Potsdam ergebnislos vertagt worden, an diesem Mittwoch sollen sie weitergehen. Während der neuen Gespräche soll es zunächst keine weiteren Warnstreiks geben, kündigten die Gewerkschaften an.
plö/dpa
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