Lima - Sintflutartige Regenfälle in Peru haben mindestens 26 Menschen das Leben gekostet. Viele Personen gelten als vermisst. 20.400 Peruaner hätten durch Überschwemmungen "praktisch alles verloren: Häuser, Grundstücke und Ernte", sagte der Leiter des peruanischen Katastrophenschutzes, Luis Palimo, am Dienstag.
Am schlimmsten betroffen seien das Zentrum und der Süden zwischen Cusco und Puno, aber auch an der Küste und in den Regenwaldgebieten Perus habe der Regen zum Teil schwere Schäden angerichtet. Im Departement Huancavelica, dem ärmsten des Landes, seien 13.000 Hektar Felder überschwemmt worden.
Die Regenfälle sind Teil des Wetterphänomens "El Niño", das die jährliche Regenzeit in Peru manchmal verstärkt. Erst 2009 hatte die Regierung im Norden Perus für 15 Millionen Sol (knapp 3,8 Millionen Euro) Schutzmaßnahmen gegen starke Niederschläge gebaut. Im Süden Perus dagegen sei "El Niño" unterschätzt worden, sagte der ehemalige Landwirtschaftsminister Juan José Salazar.
luk/dpa
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