Paris - Aufregung in Frankreich: "Erste Schätzungen der Feuerwehr gehen von 102 Toten und 380 Verletzten aus", hieß es in einer Mitteilung, die die französische Bahngesellschaft SNCF am Dienstagvormittag auf ihrer Website veröffentlichte. Doch die vermeintliche Katastrophennachricht über die Explosion eines Hochgeschwindigkeitszuges stellte sich als Falschmeldung heraus.
Nachdem die SNCF von den Anrufen unzähliger Journalisten überflutet worden war, erklärte eine Sprecherin, die Meldung sei aufgrund eines "internen Fehlers" versehentlich veröffentlicht worden. Es habe sich lediglich um eine Katastrophenübung gehandelt. "Es hat keinen Unfall gegeben", stellte die SNCF-Sprecherin klar.
In der Erklärung hieß es, auf der Strecke Paris-Dijon habe sich in dem TGV mit der Nummer 1234 gegen 08.00 Uhr eine Explosion ereignet, deren Ursache nicht bekannt sei. Bei dem Unglück in der Nähe der zentralfranzösischen Stadt Mâcon seien "nach ersten Schätzungen der Feuerwehr" 102 Menschen getötet und 380 weitere verletzt worden. Nach etwa 20 Minuten verschwand die Meldung von der Website.
abl/DAPD
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