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17.03.2010
 

Iditarod

Amerikaner gewinnt härtestes Hundeschlittenrennen der Welt

Zum vierten Mal in Folge hat Lance Mackey aus den USA das Iditarod-Hundeschlittenrennen gewonnen. Für die 1800 Kilometer lange Strecke brauchte er weniger als neun Tage. Ein deutscher Teilnehmer blieb weit hinter seinem guten Ergebnis aus dem Vorjahr zurück.


San Francisco/Anchorage - Der Amerikaner Lance Mackey hat zum vierten Mal hintereinander den Iditarod, das längste und härteste Hundeschlittenrennen der Welt in Alaska, gewonnen. Als Zweiter erreichte am Dienstagnachmittag (Ortszeit) der in Kanada lebende gebürtige Österreicher Hans Gatt das Ziel in der Ortschaft Nome an der Beringsee. Den dritten Platz belegte der in Alaska wohnende Kalifornier Jeff King.

Der 39-jährige Mackey hatte für die knapp 1800 Kilometer lange Strecke durch den eisigen Norden Alaskas acht Tage, 23 Stunden und 59 Minuten gebraucht, berichtete der US-Sender CNN. Er ist der erste Teilnehmer, der das Rennen viermal hintereinander gewinnen konnte.

Im vorigen Jahr war nach Mackey der gebürtige Wuppertaler Sebastian Schnülle als Zweiter durchs Ziel gegangen. Der 39 Jahre alte Schnülle, der seit Mitte der neunziger Jahre in Kanada lebt, war diesmal bei Mackeys Zieleinlauf mit seinen Hunden noch über hundert Kilometer von Nome entfernt.

Den Gewinnern folgten 54 weitere Teams, 14 Teilnehmer hatten das harte Wettrennen nach dem Start abgebrochen. Je nach Schneelage, Wetterbedingungen und der Schnelligkeit von Hunden und Lenkern dauert der seit 1973 ausgetragene Wettbewerb zwischen 8 und 20 Tagen.

Nur selten machen Nicht-Amerikaner den einheimischen Mushern den Sieg streitig. Dies war 2003 und 2005 dem Norweger Robert Sorlie geglückt. 2002 hatte der in Alaska lebende Schweizer Martin Buser in der Strecken-Rekordzeit von 8 Tagen, 22 Stunden und 46 Minuten gesiegt.

Das Rennen findet in Erinnerung an eine Hundeschlittenexpedition von 1925 statt, bei der Impfstoff nach Nome gebracht wurde, um einen Diphtherie-Ausbruch zu stoppen. Den Namen Iditarod verdankt das Rennen einem alten Pfad, der Goldgräber- und Hafenorte im hohen Norden Alaskas verband.

sto/dpa

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