Ein Felsen unter der Wasseroberfläche hat eine Arktis-Kreuzfahrt für mehr als 100 Passagiere vorzeitig beendet. Im Nunavut-Territorium in Norden Kanadas lief die "Clipper Adventurer" am Freitag auf Grund, keiner der Menschen an Bord wurde verletzt. Zwei Tage lang mussten sie auf dem Schiff warten, bis Hilfe kam - ein Eisbrecher der Küstenwache brachte sie in den Hafenort Kugluktuk, von wo sie nach Edmonton fliegen konnten.
"Wir waren auf einer Route, auf der das Wasser eigentlich durchgehend 68 Meter tief sein sollte", sagte Matthew Swan, der als Unternehmenschef des Veranstalters "Adventure Canada" selbst an Bord war. "Dann war ein Felsen unter uns." Man könne sein Bestes tun, in dieser Region gebe es immer noch weiße Flecken auf der Landkarte.
Ein Expertenteam soll nun das Schiff untersuchen und wieder seetüchtig machen. Die Nordwestpassage, auf der die "Clipper Adventurer" unterwegs war, ist eine knapp 6000 Kilometer lange Route nördlich von Nordamerika, die Atlantik und Pazifik verbindet und durch das Polarmeer führt.
sto
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