"Kühle Umschläge mit schwarzem Tee sind gut, aber auch Quark hilft", rät der Hautexperte Johannes Müller-Steinmann aus Kiel. Die verbrannten Stellen sollten zwei bis drei Mal pro Tag für zehn bis 20 Minuten mit solchen Umschlägen behandelt werden. "Alles, was feucht ist, hilft fürs Erste", sagte der Mediziner in einem Gespräch mit der Nachrichtenagentur dpa.
Vorsorge ist besser als Heilen!
"Wenn der Sonnenbrand großflächiger ist, sich Schüttelfrost, Fieber oder Bläschen einstellen, sollte man sich an einen Hautarzt wenden", so Müller-Steinmann. Ärzte können bei solchen Verbrennungen zweiten Grades mit Aspirin und - in schlimmen Fällen - Kortison helfen, Schmerzen zu nehmen und den Sonnenbrand zu beruhigen.
Bei der Ernährung sollten Betroffene auf eine ausreichende Vitamin E- und Karotin-Zufuhr achten. Diese Stoffe fangen Müller-Steinmann zufolge die so genannten freien Radikalen, die unter anderem für eine vorzeitige Hautalterung verantwortlich sind. Vitamin- und Karotin- Präparate sollten schon vorbeugend eingenommen werden, "schaden aber auch nicht, wenn der Sonnenbrand da ist".
Ist die Haut erst einmal verbrannt, rät Müller-Steinmann zu mindestens einer Woche Ruhe ohne direkte Sonneneinstrahlung. "Außerdem sind Lotionen mit Gerbstoffen zu empfehlen - die können das Abschälen der Haut minimieren."
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