Weltrekord in Kalifornien 66 Surfer, ein Brett und eine Welle

Genau zwölf Sekunden hielten sie sich über Wasser: 66 Surfer haben in Kalifornien gemeinsam auf einem Board eine Welle abgeritten. Neuer Weltrekord! - sagt der Guinnessbuch-Schiedsrichter.

AFP

Die Kalifornier haben es den Australiern gezeigt: Vor dem Huntington Beach haben so viele Menschen wie nie zuvor gemeinsam auf einem Brett gesurft. 66 Sportler konnten sich für fast eine Viertelminute auf dem 12,8 Meter langen Board über Wasser und auf einer Welle halten. Vor rund einem Jahrzehnt war im australischen Queensland 47 Menschen gelungen, zehn Sekunden lang gemeinsam zu surfen.

In Südkalifornien war das Brett mit 590 Kilogramm so schwer, dass es nur mit einem Kran über den Strand gehievt werden konnte. Ob es das größte Surfboard der Welt ist, wird noch vom Guinness-World-Schiedsrichter Michael Empric geprüft. Rund 5000 Zuschauer am Strand im Orange County feierten jedenfalls den neuen Guinness-Rekord im Massen-Surfen.

Der Rekordversuch fand im Rahmen einer Feier zu 100 Jahren Wellenreiten am Huntington Beach statt. Damals hatte der Hawaiianer George Freeth - der "Vater des modernen Surfens" - seine Künste hier erstmals gezeigt. Heute "lebt die Stadt vom Surfen", sagt Brett Simpson, zweimaliger US-Open-Gewinner, der mit auf dem Brett war. Sein Shortboard stand Modell für das Rekordbrett - samt Sponsorenaufklebern.

abl/AP



insgesamt 3 Beiträge
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BlogBlab 21.06.2015
1.
Viele Surfer haben aber geschummelt und sich mit Gehstöcken abgestützt. Das wäre dann wohl eine neue Sportart.
honey_d 21.06.2015
2. Glückwunsch...
also genau eine Fünftelminute, wenn man so will - aber natürlich klingt "fast eine Viertelminute" schicker ;-)
Zaphod 21.06.2015
3. Rekord der Belanglosigkeit
Ein Weltrekord sollte nur in Disziplinen oder Bereichen aufgestellt werden, in denen ein gewisser Wettkampf herrscht. Der 100m-Weltrekord ist deshalb interessant, da recht viele Leute versuchen, 100 Meter möglichst schnell zu rennen. Es ist aber nicht bekannt, dass andauernd viele Menschen probieren, mit möglichst vielen Personen gemeinsam zu surfen. Wenn nun der aktuelle "Weltrekord" womöglich auch der erste Versuch von Massensurfen nach dem letzten "Weltrekord" sein sollte, so zeigt dies, dass niemand Interesse an dieser Disziplin hat und der Rekord daher irrelevant ist. Es ist erschreckend, dass 66 Sufer in ihrer Freizeit nichts besseres zu tun haben, als sich durch das Aufstellen von sinnlosen Rekorden zu Helfershelfern des Guniess-Kommerzes missbrauchen zu lassen!
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