Gewalt in Nahost: Auswärtiges Amt verschärft Sicherheitshinweise für Ägypten

Nach Übergriffen auf Hotels und ständigen Unruhen auf dem Tahrir-Platz mahnt die Bundesregierung Ägypten-Urlauber zur Vorsicht. Besucher von Kairo sollen zahlreiche Orte der Hauptstadt meiden - zum Beispiel das berühmteste Museum des Landes.

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Unruhen in Ägypten: Nahe des Tahrir-Platzes kommt es immer wieder zu Ausschreitungen

Berlin - Nach gewalttätigen Übergriffen auf Hotels hat das Auswärtige Amt seine Sicherheitshinweise für Kairo verschärft. Einige Häuser in der Nähe des Tahrir-Platzes im Zentrum der ägyptischen Hauptstadt seien nicht mehr uneingeschränkt sicher, warnt die Behörde. Konkret wurde das Ramses Hilton genannt, das Semiramis Intercontinental und das Shepheard-Hotel. Es seien aber auch andere Hotels betroffen. Mehrere Medien berichteten, dass das Interconti am Montag von rund 40 Angreifern gestürmt wurde.

Auch das Ägyptische Museum am nördlichen Ende des Platzes sollten Touristen laut Auswärtigem Amt derzeit nicht besuchen. Reisende sollten das gesamte Gebiet um den Tahrir-Platz, das Fernsehgebäude Maspero und die Brücke des 6. Oktober meiden. Auch vom Präsidentenpalast im Stadtteil Heliopolis sollten sie sich fernhalten.

Auf der Strecken zwischen dem Zentrum und dem Flughafen im Nordosten sollten Reisende diese Gebiete umfahren. Deshalb und wegen erheblicher Verkehrsbehinderungen müssen sie für die Strecke mehr Zeit einplanen als sonst.

dkr/dpa

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Ägypten: Tourismus leidet unter Unruhen