Air New Zealand Stewardessen strippen für Werbevideo

Nackt im Flugzeug: Für einen Werbespot haben Stewardessen, Piloten und Bodenpersonal der Fluggesellschaft Air New Zealand ihre Uniform fallen lassen - und sie stattdessen aufgemalt. Sogar der Firmenchef ist im Adamskostüm zu sehen.


Der Gepäckarbeiter stemmt einen Koffer - und die Passagierin traut ihren Augen kaum: Überdeutlich sind unter seiner Kleidung blanke Muskeln zu sehen. Der Mann grinst zurück. Seine gelbe Sicherheitsweste besteht nur aus ein bisschen Farbe.

In einem Werbevideo von Air New Zealand zeigen sich die Mitarbeiter der Fluggesellschaft textilfrei. Die Stewardessen tragen nichts am Körper als Bodypainting, das täuschend echt ihren tatsächlichen Uniformen nachempfunden ist.

Airline-Chef Rob Fyfe: Voller Körpereinsatz im Werbevideo
Air New Zealand

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Mit dem Slogan "Nothing to Hide" ("nichts zu verstecken") will sich die Fluglinie von ihren Mitbewerbern absetzen. Die würden Kunden oft mit günstigen Ticketpreisen locken, aber dann mit versteckten Extrakosten für Gepäckaufgabe oder Bordservice ärgern, so die Airline. Bei Air New Zealand dagegen seien diese Leistungen inklusive.

Genau wie eine ansehnliche Crew: Alle Fast-Nackten im Werbespot sind auch in Wirklichkeit Mitarbeiter von Air New Zealand. Sogar Firmenchef Rob Fyfe ließ für den Spot das CEO-Büro hinter sich und schlüpfte aus dem Anzug - er ist einer der Kofferträger.

Seit Montag läuft der Spot in Neuseeland im Fernsehen. Die Fluggesellschaft plant laut ihrer deutschen PR-Agentur aber nicht, ihn auch in Deutschland zu senden. Air New Zealand bedient die deutschen Flughäfen nur mit Partnergesellschaften.

Die Fluggesellschaft hatte schon vorher mit extravaganten Werbeaktionen Aufsehen erregt. Unter anderem hatten sich 50 Menschen gegen Bezahlung den Kopf rasieren lassen, um mit einem aufgemalten Werbeslogan in Warteschlangen für einen neuen Schnell-Check-in zu werben.

dor



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