Attacke im Roten Meer: Hai tötet deutsche Urlauberin

Neues Unglück im Roten Meer: In der Nähe des ägyptischen Badeorts Scharm al-Scheich hat ein Hai eine deutsche Touristin getötet. Bereits in der vergangenen Woche hatte einer seiner Artgenossen in derselben Gegend vier Touristen schwer verletzt.

Fotostrecke: Hai-Attacken in Scharm al-Scheich
Fotos
dpa

Kairo - Beim Baden im Roten Meer ist eine deutsche Touristin von einem Hai angegriffen und getötet worden. Wie die Behörden mitteilten, ereignete sich der Vorfall am Sonntag an der Küste des Badeorts Scharm al-Scheich. Die Küste um den Ort gehört zu den beliebtesten Tauchgebieten weltweit.

Die 70-Jährige badete am Küstenstreifen vor ihrem Hotel, als sich der Hai näherte und den rechten Unterarm sowie einen Schenkel seines Opfers abriss. Nach der Hai-Attacke sei die Touristin aus dem Wasser geborgen worden. "Es gibt leider einen Todesfall", sagte ein Sprecher der örtlichen Verwaltung. Alle Badenden würden gebeten, vorerst nicht im Meer zu baden.

Erst vor einer Woche waren russische Touristen in der Nähe von Scharm al-Scheich bei Hai-Angriffen schwer verletzt worden. Die Touristen wurden in ein Krankenhaus in Kairo gebracht. Das Tourismusministerium erließ auch seinerzeit ein 48-stündiges Schwimmverbot für Urlauber.

Der Gouverneur der Provinz Süd-Sinai, Mohammed Schuscha, hatte vergangene Woche erklärt, der Hai, der die Touristen angegriffen habe, sei inzwischen gefangen worden. Man suche die Küstengewässer ab, um festzustellen, ob sich dort noch weitere Haie aufhielten.

ssu/AFP/AP

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insgesamt 131 Beiträge
die_andere 05.12.2010
schon gesagt. Es gibt mehr Hai-Attacken als man denkt. Wer da immer noch im Meer badet, dem sollte das Risiko zumindest bewusst sein. Traurig natürlich, für die alte Dame. Wahrscheinlich hatte sie davon nichts gehört.
schon gesagt. Es gibt mehr Hai-Attacken als man denkt. Wer da immer noch im Meer badet, dem sollte das Risiko zumindest bewusst sein. Traurig natürlich, für die alte Dame. Wahrscheinlich hatte sie davon nichts gehört.
angela_merkel 05.12.2010
Das liegt ganz einfach daran, dass die Taucher bzw. die Veranstalter von Tauchtouren dort die Haie anfüttern. Das schafft die Assoziation von "Mensch" und "Futter" für die Haie. Das geht dort schon seit 20 [...]
Das liegt ganz einfach daran, dass die Taucher bzw. die Veranstalter von Tauchtouren dort die Haie anfüttern. Das schafft die Assoziation von "Mensch" und "Futter" für die Haie. Das geht dort schon seit 20 Jahren so.
landis 05.12.2010
Nun rächen sich auch mal die Fische am Massentourismus.
Nun rächen sich auch mal die Fische am Massentourismus.
die_andere 05.12.2010
Das würde ich durchaus nicht ausschließen. Wahrscheinlich fragen Touristen danach, Haie beim Tauchgang sehen zu dürfen und man kommt dann eben diesem Wunsch nach.
Zitat von angela_merkelDas liegt ganz einfach daran, dass die Taucher bzw. die Veranstalter von Tauchtouren dort die Haie anfüttern. Das schafft die Assoziation von "Mensch" und "Futter" für die Haie. Das geht dort schon seit 20 Jahren so.
Das würde ich durchaus nicht ausschließen. Wahrscheinlich fragen Touristen danach, Haie beim Tauchgang sehen zu dürfen und man kommt dann eben diesem Wunsch nach.
AxelSchudak 05.12.2010
Die Schadenfreude wird sich rächen, wenn die örtlichen Behörden zwischen Fischen und Massentourismus abwägen werden.
Zitat von landisNun rächen sich auch mal die Fische am Massentourismus.
Die Schadenfreude wird sich rächen, wenn die örtlichen Behörden zwischen Fischen und Massentourismus abwägen werden.
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  • Datum: Sonntag 05.12.2010 | 14:19 Uhr
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