Handgepäck: USA-Reisende dürfen ab April Taschenmesser mit an Bord nehmen

Klappmesser ja, Rasierklinge nein: Künftig dürfen Passagiere auf US-Flügen wieder bestimmte scharfe Gegenstände im Handgepäck verstauen. Ausnahmen gelten ab April auch für einige Sportgeräte, die als Waffe missbraucht werden könnten.

Washington - Die Sicherheitsrichtlinien für US-Flüge werden gelockert: Ab dem 25. April erlaubt die amerikanische Flugsicherungsbehörde TSA wieder kleine Taschenmesser und Sportgeräte im Handgepäck. Erlaubt seien Messer, deren Klinge nicht einrasten kann oder fixiert ist und die kürzer als sechs Zentimeter sowie schmaler als 1,3 Zentimeter ist. Außerdem darf der Griff nicht ergonomisch geformt sein. Flüssigkeiten über 100 Milliliter und scharfe Objekte wie Rasierklingen oder Teppichmesser seien weiterhin verboten, teilte die TSA am Dienstag mit.

Erlaubt seien dagegen künftig Sportgeräte wie bis zu zwei Golfschläger, Skistöcke, Billardqueues und Baseballschläger bis zu 60 Zentimeter Länge und 680 Gramm Gewicht.

TSA-Chef John Pistole erklärte, die neuen Regelungen seien Teil einer "risikobasierten Herangehensweise". Dies erlaube es dem Sicherheitspersonal an den Flughäfen, sich bei Kontrollen verstärkt auf Objekte zu konzentrieren, die eine größere Bedrohung darstellten, beispielsweise Sprengstoff. Die bisherigen strengen Sicherheitsvorkehrungen waren nach den Terroranschlägen vom 11. September 2001 in den USA eingeführt worden.

jus/dpa/AFP

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1. aber wenn man dann drüben ist
vielfeindvielehr 06.03.2013
so richtig eindecken, Uzis, S&M ab 45, Sturmgewehre mit Granatwerfer, Panzerfäuste und einen umgebauten Hummer mit 120mm Geschütz und Flammenwerfer.
2. Blödsinn, ein Taschenmesser braucht keiner an Bord oder im Transit, einen Laptop dagegen schon
criticalsitizen 06.03.2013
denn der darf ausserhalb des US-Zielen nämlich noch zusätzlich im Handgepäck mitgenommen werden. Aber da gehts ja um zusätzliche Einnahmen, wie z.B. die geschickte Täuschung der Passagiere, als von 2 x 32 kg erst auf 2 x 23 kg und nun auf 1 x 23 kgs, preisbewusste Internetaffine Internet-kunden 0 x 0 kg! Freigepäck zu erlauben.
3. Gar nicht gluecklich
gandhiforever 06.03.2013
Zitat von sysopKlappmesser ja, Rasierklinge nein: Künftig dürfen Passagiere auf US-Flügen wieder bestimmte scharfe Gegenstände im Handgepäck verstauen. Ausnahmen gelten ab April auch für einige Sportgeräte, die als Waffe missbraucht werden könnten. Auf US-Flügen sind ab April wieder Taschenmesser im Handgepäck erlaubt - SPIEGEL ONLINE (http://www.spiegel.de/reise/aktuell/auf-us-fluegen-sind-ab-april-wieder-taschenmesser-im-handgepaeck-erlaubt-a-887217.html)
Es stimmt sicher, dass mit so einem Messerchen keine Cockpit-Tuere aufgebrochen werden kann, doch reicht das Taschenmesser voellig aus, um eine Flugbegleiterin als Geisel zu nehmen oder um Menschen lebensgefaehrlich zu verletzen. Deshalb sind die Flugbegleiter hier gar nicht gluecklich ueber den Entscheid. Die Sicherheit wird damit negativ beeinflusst, was aber nicht ueberrasdchen sollte, den primaer geht es darum, die Sicherheit der Profite zu gewaehrleisten, jene von Menschen ist nur zweitrangig.
4. Die spinnen diese Amis
catarinense 06.03.2013
Die spinnen doch, diese Amerikaner. Seit Jahren lassen wir uns von deren Hysterie dominieren. Jahrelang wurden Tonnen von Schweizer Taschenmessern, Solinger Nagelhautscheren und Nagelfeilen sowie sonstige Kleingerätschaften mit Spitzen, Klingen und scharfen Ecken vernichtet. Wozu? Als Arbeitsbeschaffungsmassnahme der Sicherheitsdienstleister am Flughafen, die mit drittklassigen Personal polizeiähnliche Gewalt gegenüber Reisenden ausübten? Meine Güte. Rein in die Kartoffeln, raus aus die Kartoffeln und womöglich waren es gar keine Terroristen mit Teppichmessern, die in die Twin-Towers geflogen sind. Wartet ab.
5. Rätsel
tourbillon 06.03.2013
Es ist mir ein Rätsel, warum ein Messer keine Gefahr darstellen soll, Shampoo, Duschgel oder eine Cola schon. Für die Terroristen vom 11. September reichte ein kleineres und inneffizienteres Teppichmesser.
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  • Mittwoch, 06.03.2013 – 12:55 Uhr
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