Hitzewelle Australien schließt Nationalparks wegen Buschbränden

Rund 800 Parkanlagen in Australien sind vorübergehend nicht zugänglich. Grund sind die verheerenden Buschbrände im Südosten des Landes - dort herrscht weiterhin Alarmstufe Rot.

AFP

Sydney - Die schweren Brände in Australien bringen Einschränkungen für Touristen: Der Bundesstaat New South Wales hat wegen der Brände zahlreiche Nationalparks vorübergehend geschlossen. Das gilt für rund 800 Parkanlagen, teilte der NSW National Parks & Wildlife Service mit. Besonders stark betroffen ist die Western Region mit den Northern Tablelands. Auch einige Parks an der South Coast seien zu.

Wie lange die Schließungen andauern, ist unklar. Reisende können sich auf einer Webseite über die aktuelle Lage informieren. Australien hat derzeit mit einer extremen Hitzewelle und zahlreichen Buschbränden zu kämpfen.

Im Südosten Australiens ist die akute Brandgefahr nicht gebannt. Tausende Feuerwehrleute waren am Mittwoch im Einsatz, um mehrere hundert kleinere Brandherde einzudämmen. Immer wieder brachen neue Feuer aus. Die Feuerwehr behielt zunächst die Oberhand. Dennoch herrschte weiter Alarmstufe Rot.

Das Land liegt unter der seit Jahrzehnten schlimmsten Hitzeglocke, und die Behörden warnen, dass der kleinste Funke katastrophale Folgen haben kann. "Es wird wieder ein langer Tag", sagte der Chef der Feuerwehr des Bundesstaates New South Wales, Shane Fitzsimmons. "Alle Feuerwehrleute kennen die Risiken."

sto/dpa



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