Polizistenstreik und Plünderungen Auswärtiges Amt rät Argentinien-Urlaubern zur Vorsicht

In einigen Regionen Argentiniens sind Polizisten in den Streik getreten. Das Auswärtige Amt weist darauf hin, dass es bereits zu Plünderungen und Protestveranstaltungen kam. Urlauber sollten sich rechtzeitig informieren.


Berlin - In mehreren Provinzen Argentiniens ist die Lage für Touristen wegen eines Streiks der Polizei derzeit unsicher. Reisende sollten sich von Protesten fernhalten und sich über die aktuelle Sicherheitslage in den örtlichen Medien informieren. Das rät das Auswärtige Amt in Berlin.

In Buenos Aires und dem Großraum der Hauptstadt sei es bislang ruhig geblieben. Polizeistreiks und Proteste gab es unter anderem in den Provinzen Santa Fe, Catamarca, Neuquén, Chaco, La Rioja, San Juan, Rio Negro, Jujuy und Entre Ríos.

Hintergrund der Ausschreitungen ist laut dem deutschen Ministerium ein Streit um Gehälter zwischen der Polizei und den Provinzregierungen. Als viele lokale Polizisten ihre Arbeit niederlegten, kam es zu einer Plünderungswelle.

abl/dpa



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