Von Singapur bis Washington Check-in-Software in Flughäfen weltweit zusammengebrochen

In Flughäfen weltweit bildeten sich lange Schlangen vor den Gepäckschaltern: Reisende in Airports wie London-Gatwick und Paris-Charles de Gaulle berichten von Problemen - eine Software war abgestürzt.

Flughafen Charles de Gaulle-Roissy in Paris
DPA

Flughafen Charles de Gaulle-Roissy in Paris


Seit dem Morgen um 10.30 Uhr kämpften große Flughäfen rund um die Welt mit einem Problem: Die Software Amadeus Altea, die 125 Fluglinien weltweit für den Check-in nutzen, schien zusammengebrochen zu sein. Das meldete unter anderem die britische Zeitung "Telegraph".

Der IT-Dienstleister Amadeus in Madrid bestätigte die Panne. Eine Sprecherin sagte, dass die Services so schnell wie möglich wieder in Gang gebracht werden. Betroffen waren unter anderem Fluggesellschaften wie Lufthansa, British Airways, Air France und Qantas.

Passagiere berichteten von langen Warteschlangen an den Check-in-Schaltern unter anderem in London-Gatwick und -Heathrow, Paris-Charles de Gaulle in Paris, Reagan National Airport in Washington DC, Changi in Singapur, Johannesburg, Zürich und Melbourne.

Auch in Frankfurt gab es per Twitter Anfragen an den Flughafenbetreiber. Die Antwort:

"Die Panne war schnell behoben", sagte ein Lufthansa-Sprecher SPIEGEL ONLINE. Die Auswirkungen seien minimal gewesen, nur wenige Flüge dadurch beeinträchtigt. Auch der Flughafen Gatwick kommentiert die Lage laut "Telegraph" als "vorübergehende IT-Panne", diese würde keine Flugverspätungen verursachen. Das System würde aber wieder funktionieren.

Mittags schien der Betrieb an Flughäfen weltweit noch beeinträchtigt gewesen zu sein: Per Twitter berichten Passagiere zum Beispiel von Wartezeiten beim Check-in in Hongkong und Tokio, ebenso an den Londoner Flughäfen. Am Nachmittag liefen die Systeme wieder im Normalbetrieb.

abl

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