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23. Dezember 2012, 11:11 Uhr

Chile

Vulkan Copahue spuckt Aschewolken in den Himmel

An der chilenisch-argentinischen Grenze ist ein Vulkan ausgebrochen: Der Copahue hat bis zu 800 Meter hohe Aschewolken ausgespuckt. Einige Flüge mussten wegen der gestörten Sichtverhältnisse gestrichen werden.

Santiago de Chile - Nach einem Ausbruch des chilenischen Vulkans Copahue haben die Behörden der betroffenen Region und des benachbarten argentinischen Grenzgebiets eine Warnung herausgegeben. Der 2965 Meter hohe Vulkan spuckte am Samstag Aschewolken in den Himmel - bis zu 800 Meter hoch. Vor allem die Bewohner der nahegelegenen Gemeinde Bíobío seien vor möglichen Gefahren gewarnt worden, teilten die chilenischen Behörden mit. Die Lage werde überwacht, der Vulkan spucke aber bisher keine Lava oder Gesteinsbrocken.

Es handele sich um eine kleinere Eruption, sagte Chiles Bergbauminister Hernán de Solminihac der Zeitung "La Tercera". Einige Flüge in das argentinische Touristenzentrum Bariloche wurden wegen der gestörten Sichtverhältnisse gestrichen.

Am argentinischen Hang des Vulkans befinden sich vielbesuchte Thermalbäder. Eine Evakuierung sei jedoch bislang nicht angeordnet worden, berichtete die Zeitung "Río Negro". Der Copahue, 1600 Kilometer südwestlich von Buenos Aires gelegen, war zuletzt im Jahr 2000 ausgebrochen.

Im Juni vergangenen Jahres war der chilenische Vulkan Puyehue aktiv geworden. Eine Aschewolke führte zunächst über Lateinamerika und später über Australien sowie Neuseeland zu starken Beeinträchtigungen des Flugverkehrs.

wit/AFP/dpa

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