Reaktion auf Proteste China verbietet Ausländern Reisen nach Tibet

Kein Visum für Ausländer: Wer in den nächsten Wochen nach Tibet reisen wollte, muss seine Pläne wohl ändern. Denn China sperrt das Land für Touristen - auch für Gruppen gibt es keine Ausnahmen mehr.

Bahnstrecke in Tibet: Touristen erhalten keine Einreisegenehmigung
REUTERS

Bahnstrecke in Tibet: Touristen erhalten keine Einreisegenehmigung


Berlin - China hat Ausländern erneut die Einreise nach Tibet untersagt. Einreisegenehmigungen (TAR Permits) würden derzeit und bis auf weiteres nicht ausgestellt, teilte das Auswärtige Amt in seinem Reisehinweis für das Land mit.

Bereits im Juni war der Zugang eingeschränkt worden, seitdem gab es nur Genehmigungen für Gruppen ab sechs Personen einer Nationalität. China hält Tibet seit dem Jahr 1951 besetzt und kontrolliert mit harter Hand die autonome Region sowie die anliegenden Provinzen, in denen ebenfalls zahlreiche Tibeter leben. Das Einreiseverbot ist wahrscheinlich eine Reaktion auf mehrere Selbstverbrennungen in Tibet aus Protest gegen die chinesische Herrschaft.

Probleme gibt es auch beim Geldabheben in China. Mit deutschen EC-Karten gebe es derzeit nur sehr eingeschränkt Bargeld, heißt es in dem Reisehinweis weiter. Reisende sollten daher auf jeden Fall andere Zahlungsmittel wie Kreditkarte oder Bargeld mitnehmen.

sto/dpa



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hl58 24.10.2012
1. typisch china
Die Tibeter haben ein sehr hartes Schicksal,aber von der un hört man wiederum mal nix!! ?
keksguru 24.10.2012
2. In Tibet gibts kein Öl....
1951 war Tibet den USA absolut egal, trotz eines Hilfsgesuches des Dalai Lama an den amerikanischen Präsidenten. Auch der Südteil der Mongolei hat niemanden gekümmert oder Xinyang, so daß beide Regionen seit 1949 zu China gehören... Menschenrechte zählen in China nichts, auch nicht im Ausland, wenn sie in China verletzt werden. Dafür sind die leute heut zu geil auf ihre in China hergestellten Smartphones oder Ipads
chico 76 24.10.2012
3. Deshalb hat sich
Zitat von keksguru1951 war Tibet den USA absolut egal, trotz eines Hilfsgesuches des Dalai Lama an den amerikanischen Präsidenten. Auch der Südteil der Mongolei hat niemanden gekümmert oder Xinyang, so daß beide Regionen seit 1949 zu China gehören... Menschenrechte zählen in China nichts, auch nicht im Ausland, wenn sie in China verletzt werden. Dafür sind die leute heut zu geil auf ihre in China hergestellten Smartphones oder Ipads
das Oberhaupt von Bettelmönchen Publicity auch mit anderen, politisch zweifelhaften, Leuten verschafft. Heinrich Harrer: Der Bergsteiger, der den Dalai Lama lehrte | Wissen | ZEIT ONLINE (http://www.zeit.de/wissen/geschichte/2012-07/harrer-bergsteiger-himalaya) Jedes Jahr pumpt China ..zig Millionen in das rückständige Land, zum Wohle der Bevölkerung. Warum sollte es Touri-Journalisten einreisen lassen, deren hauptsächliches Ziel es ist, nur negatives zu berichten ? Mit dieser Motivation / Intension kann man auch D. als unterdrücktes Armenhaus darstellen.
Hermes75 24.10.2012
4.
Zitat von chico 76das Oberhaupt von Bettelmönchen Publicity auch mit anderen, politisch zweifelhaften, Leuten verschafft. Heinrich Harrer: Der Bergsteiger, der den Dalai Lama lehrte | Wissen | ZEIT ONLINE (http://www.zeit.de/wissen/geschichte/2012-07/harrer-bergsteiger-himalaya) Jedes Jahr pumpt China ..zig Millionen in das rückständige Land, zum Wohle der Bevölkerung. Warum sollte es Touri-Journalisten einreisen lassen, deren hauptsächliches Ziel es ist, nur negatives zu berichten ? Mit dieser Motivation / Intension kann man auch D. als unterdrücktes Armenhaus darstellen.
Ihnen ist schon klar, dass Kolonioalismus schon immer damit begründet wurde, dass man als "kulturell höherstehendes" Volks den armen Eingebohrenen die Segnugen der Zivilisation bringe und dass dazu auch die gewaltsame Unterdrückung der Zwangsbeglückten akzeptabel sei? Die Tibeter haben übrigens nicht darum gebeten von China vereinnahmt zu werden.
herr minister 24.10.2012
5. Das edle China und die verlogene Weltpresse
Zitat von chico 76das Oberhaupt von Bettelmönchen Publicity auch mit anderen, politisch zweifelhaften, Leuten verschafft. Heinrich Harrer: Der Bergsteiger, der den Dalai Lama lehrte | Wissen | ZEIT ONLINE (http://www.zeit.de/wissen/geschichte/2012-07/harrer-bergsteiger-himalaya) Jedes Jahr pumpt China ..zig Millionen in das rückständige Land, zum Wohle der Bevölkerung. Warum sollte es Touri-Journalisten einreisen lassen, deren hauptsächliches Ziel es ist, nur negatives zu berichten ? Mit dieser Motivation / Intension kann man auch D. als unterdrücktes Armenhaus darstellen.
Genau! Unsere verlogene Presse berichtet nur über das Abschlachten der halben Bevölkerung und nicht über die selbstlose Unterstützung des edlen Chinas für dieses dumme Bauernvolk. Wir sollten ähnlich handeln wie die weisen chinesischen Führer und Ausländer nicht mehr uneingeschränkt einreisen lassen. Fangen wir mit den Griechen an. Plattenbaugegenden werden gänzlich Tabu, dort wird nur ein verzerrtes Deutschlandbild geprägt. Geführte Touren ans Brandenburger Tor, das Heidelberger Schloss und in die Münchener Maxstrasse kann man beim Auswärtigen Amt beantragen, der Antragsteller sollte sich aber auf eine intensive Prüfung einstellen. Bei der Gelegenheit sollte man auch die eigene Bevölkerung vor schädlichen Einflüssen im Ausland schützen und das Reisen nur in von der Regierung ausgewählte Regionen erlauben. Übrigens: Wer durch extrem plumpes Auftreten seine Tätigkeit für den chinesischen Nachrichtendienst verrät, der wird im besten Falle mit einem lebenslangen Dienst an der Grenze der Region Tibet bestraft, äh belohnt.
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