München - Wegen der Waldbrände sind in Colorado etliche touristische Sehenswürdigkeiten geschlossen worden. Der US-Bundesstaat erlebt derzeit die schlimmste Brandsaison seit zehn Jahren. Am stärksten betroffen ist nach Angaben einer Sprecherin des Tourismusbüros die Region um Colorado Springs. Hier sind unter anderem der bei Touristen beliebte Pikes Peak Highway und der Garden of the Gods geschlossen. Auch Attraktionen in Manitou Springs, Boulder, Fort Collins und Leadville seien nicht zugänglich.
In Pagosa Springs, Durango und dem Mesa-Verde-Nationalpark seien die Brände dagegen unter Kontrolle. Auch auf den beiden großen internationalen Flughäfen Colorado Springs und Denver laufe der Betrieb normal. Da sich die Situation jedoch ständig ändern könne, sollten sich Touristen im Internet über die aktuelle Lage informieren.
Am Wochenende hatten die Flammen knapp zwei Dutzend Häuser nahe dem Rocky-Mountain-Nationalpark zerstört. Am Sonntag breitete sich ein außer Kontrolle geratener Buschbrand in der Nähe der Stadt Colorado Springs auf eine Fläche von mehr als acht Quadratkilometern aus. Mehr als 11.000 Bewohner und eine unbekannte Zahl Touristen mussten vor den Flammen in Sicherheit gebracht werden.
abl/dpa/dapd
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