CR7 Cristiano Ronaldo gründet eigene Hotelkette

Weltfußballer, Unterwäschemodel - und nun Gastgeber: Cristiano Ronaldo gibt seinen Namen für eine neue Hotelkette her. Unter dem Kürzel CR7 sollen vier Häuser in drei Ländern entstehen. Begründung: "Fußball ist nichts fürs ganze Leben."

AFP

Für viele ist Cristiano Ronaldo der beste Fußballspieler der Welt. Nun stellt der 30-Jährige seine Geschicke als Hotelier auf den Prüfstand. Der Real-Madrid-Star zieht unter dem Namen CR7 eine internationale Hotelkette auf. Er will insgesamt 37 Millionen Euro in die portugiesische Pestana Group investieren und in Zusammenarbeit mit dieser an vier Standorten Häuser eröffnen: in Funchal auf seiner portugiesischen Heimatinsel Madeira, in Lissabon, wo seine Profikarriere begann, in Madrid, wo er derzeit spielt, und in New York. Eröffnet werden sollen die Hotels mit insgesamt 500 Betten im Jahr 2017.

"Das erste Haus wird in Ronaldos Geburtsort Funchal eröffnet", sagte der Chef von Portugals größter Hotelkette laut Medienberichten. Es soll in der Nähe des Ronaldo-Museums in der Inselhauptstadt entstehen." Eine Expansion der Kette auf weitere Städte sei möglich - sie hänge vom Erfolg der ersten vier Hotels ab.

"Ich habe immer von einem eigenen Hotel geträumt", sagte Ronaldo während einer Pressekonferenz in Lissabon. "Jetzt sprechen wir über vier. Das macht mich sehr glücklich."

Die Marke CR7, eine Kombination seiner Initialen mit seiner Rückennummer bei Real Madrid, nutzt Ronaldo unter anderem bereits für eine Modelinie. Zuletzt hatte er ein eigenes Parfüm vorgestellt. Egal, in welchem Bereich er tätig sei: "Ich will, dass mein Name Strahlkraft hat."

Der Portugiese, der seit Jahren auch als Unterwäschemodel jobbt, zweifelt laut der NewssiteCNBC kein bisschen am Erfolg seines Vorhabens. "Ich bin zu 100 Prozent sicher, dass wir uns abheben werden von anderen - wegen meines Namens und meiner ganzen Art", sagt Ronaldo. Sein Ehrgeiz bei dem neuen Investment sei vergleichbar mit dem auf dem Spielfeld: "Besser und besser werden."

Ganz einfach dürfte das nicht sein. Der internationale Hotelmarkt hat sich seit der Gründung von Portalen wie Airbnb grundlegend verändert, sehr zum Nachteil für die Hoteliers. Der Grund für sein Interesse an der Branche? Er wolle mal was anderes ausprobieren, sagt Ronaldo. "Fußball ist nichts fürs ganze Leben."

Cristiano Ronaldo kommt aus einfachen Verhältnissen und gelangte durch den Fußball zu großem Reichtum. Sein geschätztes Privatvermögen beträgt laut der Fußballzeitschrift "Goal" und 205 Millionen Euro. Damit führt er das Ranking der wohlhabendsten Fußballspieler 2015 an.

jus/sid/dpa



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