Ecuador Quito eröffnet neuen Flughafen

Punktlandung in Ecuador: In Quito wurde der Nuevo Aeropuerto Internacional eingeweiht. Damit hat einer der gefährlichsten Flughäfen Südamerikas endlich ausgedient.

Mariscal Sucre International Airport: Der alte Flughafen von Quito sorgte für Nervenkitzel
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Mariscal Sucre International Airport: Der alte Flughafen von Quito sorgte für Nervenkitzel


Quito - In Ecuadors Hauptstadt Quito ist am Dienstag ein neuer Flughafen eingeweiht worden. Die neue 4100 Meter lange Landebahn in Tababela, 24 Kilometer nordöstlich von Quito, ersetzt die tausend Meter kürzere Piste des alten Flughafens, dessen unmittelbare Nähe zu Wohngebieten und den umgebenden Bergen ein erhebliches Risiko darstellte.

Da der Nuevo Aeropuerto Internacional auf 2400 Meter Höhe außerdem 500 Meter tiefer als die alte Landebahn liegt, können die Maschinen jetzt in der weniger dünnen Luft mit größerer Last zu Direktflügen nach Europa starten.

Der alte Mariscal Sucre International Airport war 1960 eröffnet worden, zuletzt wurden hier 220 Flüge pro Tag abgewickelt. Die steigenden Passagierzahlen brachten ihn in den vergangenen Jahren an die Grenze seiner Kapazität. Seit 1984 hatte es vier Unfälle gegeben, bei denen Flugzeuge mit Häusern kollidiert sind, dabei kamen insgesamt 135 Menschen ums Leben. Die Höhe von 2800 Metern erschwert das Manövrieren, weil dadurch die Leistung der Maschinen eingeschränkt wird.

Allerdings ist auch der neue Flughafen umstritten. Piloten befürchten, dass das Mikroklima im Tal des Nuevo Aeoropuerto die Sichtweiten bei Starts und Landungen regelmäßig einschränken könnte.

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Nervenkitzel im Flugzeug: Die gefährlichsten Airports der Welt

dkr/dpa



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