Etihad Airways Fliegende Luxus-Suiten

Erst ein Praliné und ein Kaffee in der Lobby, dann betritt der Passagier sein Drei-Zimmer-Apartment. Etihad Airways läßt ganze Hotelsuiten in seine neuen Airbus-A380-Maschinen bauen.

AP

Knapp zwölf Quadratmeter messen das Schlafzimmer mit Doppelbett, Wohnzimmer und das private Bad. Die arabische Flugesellschaft Etihad Airways mit Hauptsitz in Abu Dhabi rüstet seine Airbus-A380-Flieger mit je einer Luxussuite aus, die nicht weniger sein soll als ein fliegendes Hotelzimmer. Persönlicher Butlerservice rund um die Uhr inklusive.

Die "The Residence"-Suiten sind Teil hochfliegender Ausstattungspläne, mit denen die Fluggesellschaft auch diejenigen Passagiere locken will, denen die einfache First Class nicht genug ist. Über den Ticketpreis schweigt sich die Fluggesellschaft vorerst noch aus. Derart luxuriös einchecken sollen Passagiere ab Dezember auf der Flugstrecke Abu Dhabi-London können, ab 2015 auch auf dem Weg nach Sydney.

Zusätzlich sollen die A380-Flieger von Etihads Flotte auf der oberen Etage mit je neun "First Apartments" ausgestattet werden - private Zimmer, mit Loungesessel, großem Fernseher, Bett, Minibar, Garderobe und Wascheinheit. In den Dreamlinern von Boeing, die Etihad ab Oktober in die Luft schickt, sind ebenfalls "First Apartments" vorgesehen.

Die Business Class in den A380- und B787-Maschinen wird mit sogenannten Business Studios aufgewertet, die den Passagieren 20 Prozent mehr Platz bieten sollen als die bisherigen Sitze.

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insgesamt 26 Beiträge
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herrwestphal 05.05.2014
1. Da ...
Zitat von sysopAPErst ein Praliné und ein Kaffee in der Lobby, dann betritt der Passagier sein Drei-Zimmer-Apartment. Etihad Airways läßt ganze Hotelsuiten in seine neuen Airbus A380-Maschinen bauen. http://www.spiegel.de/reise/aktuell/etihad-airways-a-967613.html
... gibt es wesentlich spannendere Alternativen!
Boandlgramer 05.05.2014
2. optional
Eigentlich werden ja die Business- und First-Class-Passagiere schon jetzt reichlich über den Tisch gezogen, denn weder das Personal noch das Mobiliar (und auch nicht die Anschaffungskosten der Flieger) sind die Kostentreiber. Wartung und Sprit sind die Kosten. Und wenn ich jetzt mal den Flächenbedarf und das Gewicht der Klassen gegeneinander abschätze, dann sind entweder die Holzbänke zu billig oder die guten Klassen zu teuer, denn: Business-Class kostet durchaus das dreifache, braucht aber nur etwas mehr als die doppelte Fläche und dafür aber dann auch nur die Hälfte des Gewichts (sind ja auch dementsprechend nur halb so viele Reisende und der extra Koffer macht den Kohl nicht fett; der Start braucht am meisten Sprit und der Verbrauch ist hier direkt vom Startgewicht abhängig). Wenn das stimmt, dann versteht man auch viel besser, wie sich Etihad das denkt: Die blöden Business-Heinis und Luxus-Schlampen lassen sich sicher noch ein bisschen mehr melken...
fd53 05.05.2014
3. die Kundschaft dafür hat man ja
Etihad ist bekanntlich die Airline der VAE. Und da muss man den Besitzern schon etwas bieten. Wobei die Reichen der VAE den Saudis beim weitgehend sinnfreien Verbrennen des eigenen Reichtums noch immer nicht das Wasser reichen können. Ein Beispiel? Ich habe im April 2005 in Dubai in einem Shoppingcenter auf der Basis eines Prospektes mir eine Wohnung mit 3 Schlafräumen in einem geplanten interessanten Objekt gekauft. Bereits im Oktober 2005 kontaktierte mich der Projektvermarkter wegen einem Rückkaufangebot. Ein reicher Saudi wollte unbedingt mehrere zusammenhängende Etagen und ich störte dabei. So habe ich dann zum 6 fachen meines Kaufpreises verkauft. Das Objekt selbst wurde erst 2010 fertig gestellt, es steht in der Marina und 30% der Wohnungen sind leer, auch meine damals gekaufte. Das Objekt wurde auch mal auf einer DVD der Zeitschrift "Dubai Magazin" vorgestellt und beworben.
chwe 05.05.2014
4. Kein Pool ?
da kann ich ja gleich bei Cathey Pacific bleiben. Uebrigens gab's diesen Luxus frueher schonmal, z.B. im Zeppelin. Sogar mit einem Raucherzimmer (unter einer riesigen Wasserstoffbombe vielleicht nicht ideal plaziert :)
woodeye 05.05.2014
5. Der ganze Luxus waere betraechtlich steigerungsfaehig
(ausserdem werbetraechtig fuer die Klientel mit Flugangst): Einbau einer eigenen "Ausstiegsschleuse" mit integriertem Ad-hoc-Doppel-Fallschirm (aus feiner Seide und gepolsterten Echtledergurten). Zu verwenden im Notfall, z.B. akuter Absturzgefahr.
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