Portale im Vergleich Wo Sie am schnellsten Ihr perfektes Ferienhaus finden

Die Finca auf Mallorca, das Landhaus in Umbrien, ein Apartment in Istanbul - das Angebot von Online-Ferienhausspezialisten ist riesig. Doch wie komfortabel ist die Suche auf den Webseiten? Experten vergleichen elf Anbieter.

Ferienhausportale 2014: Die kundenfreundlichsten Websites
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Ferienhausportale 2014: Die kundenfreundlichsten Websites


Anders als im Hotel muss man sich beim Urlaub im Ferienhaus oder Apartment um Einkauf, Kochen, Abspülen, Bettenmachen und das Tagesprogramm selbst kümmern. Dafür hat man aber das gute Gefühl, auch in den Ferien sein eigener Herr zu bleiben. Doch bei welchen Anbietern bucht man als Pärchen, als Familie oder mit Freunden am besten die Urlaubssause in den "eigenen" vier Wänden auf Zeit?

Das Deutsche Institut für Service-Qualität hat in seiner Studie "Ferienhausportale 2014" elf Online-Anbieter unter die Lupe genommen und wollte wissen: Wie transparent, informativ, und bedienungsfreundlich sind die Internetauftritte der Portale? Wie groß ist das Angebot an Ferienhäusern und -wohnungen?

Am besten schnitt E-domizil.de ab. Zwar bescheinigten die Experten dem Anbieter "nur" den drittbesten Internetauftritt und das zweitbeste Ergebnis in der Angebotsanalyse. Besonders überzeugt hat jedoch der Umfang an speziellen, themenbezogenen Informationen und Tools: zahlreiche Suchoptionen, ausführliche Objektbeschreibungen, Preisdetails und Zahlungshinweise. Auch hinsichtlich der Buchungstransparenz erzielte E-domizil.de den Bestwert im Test. Bei der Angebotsanalyse punktete das Unternehmen im Testzeitraum von Februar bis April 2014 mit 300.000 Ferienhäuser und -wohnungen in 88 Ländern

Tourist-online.de landete auf Rang zwei der Studie. In puncto Nutzerbetrachtung, bei der Bedienungsfreundlichkeit und Inhalte des Internetauftritts aus Nutzersicht im Fokus standen, schnitt der Anbieter am besten ab. Tourist-online.de hat 300.000 Ferienhäuser und -wohnungen in 88 Ländern im Angebot.

Ein guter Internetauftritt und das im Test beste Angebot sicherten dem Ferienhausportal atraveo.de die Top-3-Platzierung im Gesamtergebnis. Der Anbieter überzeugte durch Last-minute- und Sonderangebote sowie die große Auswahl an Ferienhäusern und -wohnungen (250.000 in 39 Ländern). In Sachen Transparenz im Buchungsprozess erzielte das Unternehmen das zweitbeste Ergebnis.

Beim Datenschutz ist noch Luft nach oben

Erfreulich fällt auch die Gesamtschau der elf getesteten Ferienhausspezialisten - darunter auch Belvilla.de, Bestfewo.de, Casamundo.de, Fewo-direkt.de, Interchalet.com, Interhome.de, Novasol.de und Tui-ferienhaus.de - aus: Insgesamt verteilte das Deutsche Institut für Service-Qualität einmal die Note "sehr gut" , zehnmal das Urteil "gut". "Bemerkenswerterweise zeigten alle getesteten Ferienhausportale nach der Suchabfrage ausschließlich die Objekte an, die zum gewünschten Termin noch frei und buchbar waren. Ein Service, der zum Beispiel in Online-Reisebüros leider keine Selbstverständlichkeit ist", sagt Geschäftsführerin Bianca Möller.

Gut: Alle Unternehmen schützen Kundendaten durch eine sichtbare SSL-Verschlüsselung. Allerdings: Nur zwei Portale weisen auf die eigene Datenschutzerklärung hin. "Dies belegt mangelnde Transparenz und ist auch ein Indiz dafür, dass dem Thema Datenschutz von vielen Unternehmen noch immer eine zu geringe Bedeutung beigemessen wird", sagt Möller.

Gravierende Unterschiede ergab die Analyse hinsichtlich des Angebotsumfangs an Ferienhäusern und -wohnungen der verschiedenen Portale. Diese schwankt zwischen 15.000 und 725.000 Adressen. Die Erklärung: Manche Veranstalter verantworten die angebotenen Ferienobjekte direkt. Dadurch ist die Objektzahl in der Regel deutlich geringer als bei jenen Portalen, die als Vermittler auftreten. Diese stellen eine Informations- und Buchungsplattform bereit, bieten aber - so der Hinweis des Deutschen Instituts für Service-Qualiät - weniger Kundenservice und sind nicht für die Qualität der angebotenen Feriendomizile verantwortlich.

ele



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insgesamt 8 Beiträge
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Seite 1
omega99 28.04.2014
1. Naja
Scheint wohl eher eine Studie "deutscher" Portale zu sein, wenn ein Branchenprimus wie Airbnb noch nicht mal erwähnt wird. Vielfahlt und Webdesign sind dort vmtl. auch zu sehr Benchmark ;)
cavete 28.04.2014
2. Skandinavien bevorzugt
No rmalerweise bevorzuge ich die Va riabilitaet und die Abgeschiedenheit skandinavischer Einöd-Habitate, sol ange man sich nicht mit dem Buschmesser den Weg bahnen muss. Es ist der Ruhe wegn. Auf das Wetter kommt es mir nicht in ERSTER Linie an.Jeder hat eben so seine Volieben.
criticalsitizen 28.04.2014
3. In keinem
Da Internet gibts nicht mehr, hat der Autor das nicht gemerkt. Es gibt Monopole, Kommerz, der Online geht, um steuerfrei mitels Lohndumping und fragwürdiger Geschäftsmethoden den Kunden zu blenden, zu betrügen oder zumindest (mittels der ABG, vergleiche mla z.B. AGBS der Fluggesellschaften für im Reisebüro oder am schalter erworbene Ticekets mit preisgleichen Online-Tickets) wo der Kunde online immer deutlich benachteiligt wird. Der Auto sollte am besten gleich seine Steuerrklärung neu abgeben. Könnt da was gefehlt haben?
streckengeher 28.04.2014
4. Der Inhalt zählt, nicht die Form
Was nützt mir die beste Bedienerfreundlichkeit, wenn es in einem Portal kaum Angebote gibt? Laut disq.de reichte die Anzahl der Angebote auf den getesteten Plattformen von 15.000 bis 725.000. Da brauche ich keine Sekunde weiter nachzudenken, auf welcher davon ich suche, egal ob die Seite mit den 15.000 Angeboten einen Tick komfortabler zu bedienen ist. Sinnigerweise verrät der "Test" aber gerade diese eine relevante Information, die Anzahl der Angebote, nicht. Man kann also nur dem Ranking folgen, was sich aus der willkürlichen Wichtung großenteils unwichtiger Parameter ergibt. Für mich ist der Test damit wertlos. Ich war bisher mit fewo-direkt (homeaway) und airbnb bestens bedient und werde da auch bleiben. Ich vermute, dass ich da ganz instinktiv auch die Anbieter mit der größten Anzahl an Angeboten erwischt habe.
saschomat 29.04.2014
5.
Zitat von criticalsitizenDa Internet gibts nicht mehr, hat der Autor das nicht gemerkt. Es gibt Monopole, Kommerz, der Online geht, um steuerfrei mitels Lohndumping und fragwürdiger Geschäftsmethoden den Kunden zu blenden, zu betrügen oder zumindest (mittels der ABG, vergleiche mla z.B. AGBS der Fluggesellschaften für im Reisebüro oder am schalter erworbene Ticekets mit preisgleichen Online-Tickets) wo der Kunde online immer deutlich benachteiligt wird. Der Auto sollte am besten gleich seine Steuerrklärung neu abgeben. Könnt da was gefehlt haben?
Wahnsinnig hilfreicher Kommentar... Sechs setzen! Und den Rest mit diesen Worthülsen bitte verschonen.
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