Flugchaos Computerfehler legt Flughäfen von Buenos Aires lahm

Alle Flughäfen von Buenos Aires waren betroffen: Aufgrund eines technischen Fehlers bei der Luftüberwachung mussten Hunderte Flüge gestrichen werden. Unter den gestrandeten Passagieren war auch die argentinische Präsidentin.


Buenos Aires - Der Ausfall eines Computers hat die Flughäfen der argentinischen Hauptstadt Buenos Aires ins Chaos gestürzt. Der Zentralrechner der Luftüberwachung für die 13-Millionen-Metropole habe versagt. Damit sei am Montag (Ortszeit) auch der Funkverkehr zwischen Fluglotsen und allen Flugzeugen unterbrochen gewesen, teilte die nationale Zivilluftfahrtbehörde ANAC mit. Der Flugbetrieb soll erst am Abend wieder aufgenommen werden.

Mehr als 300 Flüge mussten abgesagt oder verschoben werden. Betroffen war auch der tägliche Flug der Lufthansa von Buenos Aires nach Frankfurt. Statt planmäßig um 17.55 Uhr (21.55 Uhr MEZ) konnte Flugnummer 511 erst gute sechs Stunden später kurz nach Mitternacht zum längsten Nonstop-Flug im Lufthansa-Streckennetz starten.

Besonders ärgerlich war die Panne für Passagiere, die ihr Gepäck schon abgegeben hatten oder schon in startbereiten Flugzeugen saßen. Sie mussten stundenlang warten, um die Flugzeuge wieder verlassen zu können, und dann dauerte es noch mal lange, bis sie ihr Gepäck zurückbekamen. Beim Inlandsflughafen bildete sich außerhalb des Gebäudes eine mehrere hundert Meter lange Schlange von Passagieren, die umbuchen oder ihr Geld zurück wollten.

Auch Argentiniens Präsidentin Cristina Fernández war unter den gestrandeten Passagieren. Ihr Jet hätte sie zu einer offiziellen Veranstaltung in der Provinz Salta fliegen sollen.

abl/dpa/AP



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ONI 22.03.2011
1. wenigstens...
Zitat von sysopAlle Flughäfen von Buenos Aires waren betroffen: Aufgrund eines technischen Fehlers bei der*Luftüberwachung mussten Hunderte Flüge gestrichen werden. Unter den gestrandeten Passagieren war auch die argentinische Präsidentin. http://www.spiegel.de/reise/aktuell/0,1518,752559,00.html
... war es kein wildgewordener Innenminister, der Angst vor fliegenden Kofferbombenattrappen verbreitet, sondern eine maschinelle Fehlfunktion. EDV hat immer ihre Grenzen und jedermanns Vertrauen in die Computertechnik is bestimmt schonmal vom heimischen PC bitter enttäuscht worden. Zum Glück ist wegen des Fehlers nichts schlimmeres geschehen, aber mit solchen Störungen und Pannen muss man leider immer rechnen.
hansulrich47 22.03.2011
2. Sowas passiert
in einem Entwicklungsland. Auch wenn die argentinos immer glauben, sie wären die Besten, Grössten und Schönsten in ganz Amerika.
sepulveda 22.03.2011
3. ¿Entwicklungsland?
Zitat von hansulrich47in einem Entwicklungsland. Auch wenn die argentinos immer glauben, sie wären die Besten, Grössten und Schönsten in ganz Amerika.
Überhaupt schon mal in Argentina gewesen? Ausserdem sind bei uns die Steaks grösser und unsere Frauen schöner!!! ¡Soy Argentino y orgulloso a ello!
hansulrich47 22.03.2011
4. Ja, war ich!
Zitat von sepulvedaÜberhaupt schon mal in Argentina gewesen? Ausserdem sind bei uns die Steaks grösser und unsere Frauen schöner!!! ¡Soy Argentino y orgulloso a ello!
Und ich stand mit meinem brasilianischen Kollegen staunend vor den Denkmälern für den verlorenen Malvinas-Krieg! Wir haben uns angesehen und nur den Kopf geschüttelt, da wird sogar eine bittere Niederlage noch als Erfolg gefeiert. Menschen sind überall nett, ich hab Freunde in Buenos Aires, das heisst aber nicht, dass deshalb alles toll ist, wie man es vor Ort gern hätte. Auch schmecken mir die Steaks in Brasilien besser. Leider hat das Land auch die Politiker, die es nicht verdient, aber wählt. (Ist in D auch so.) ;-))
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