Flugdrama bei Portland Nike-Firmenjet in Not

Zwei Stunden lang musste ein Nike-Geschäftsjet über dem Flughafen kreisen und immer wieder kurz auf der Landebahn aufsetzen. Gleich nach dem Start hatten die Piloten festgestellt, dass eins der Fahrwerke klemmte.


Portland - Der Jet vom Typ Gulfstream V ist nach einem zweistündigen Flugdrama am Montagmittag sicher auf dem Flughafen von Hillsboro im US-Staat Oregon notgelandet. An Bord des Firmenflugzeugs des Sportartikelherstellers Nike befanden sich sieben Personen, darunter nach Angaben eines Firmensprechers auch Nike-Präsident William Perez. Die Notlandung wurde live im US-Fernsehen übertragen.

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Oregon: Nike-Jet in Nöten

Das Flugzeug war am Vormittag von Hillsboro bei Portland aus zu einem Flug nach Toronto gestartet. Kurz nach dem Start bemerkte die Besatzung, dass das rechte Fahrwerk klemmte. Über Funk beriet sich die Crew mit dem Flugzeughersteller Gulfstream. Der Pilot flog zwei Stunden umher, um Treibstoff zu verbrennen. Danach passierte er mit dem Jet die Landebahn von Hillsboro und berührte immer wieder mit dem ausgefahrenen linken Fahrwerk die Landebahn, um das andere zu lösen, sagte Connie King, Sprecherin des Hillsboro-Feuerwehr, zu AP.

TV-Aufnahmen zeigten, dass das rechte Rad nur zu einem Viertel ausgefahren werden konnte, offensichtlich blockiert durch die Klappe. Letztendlich konnte das klemmende Fahrwerk wieder gelöst werden, der Jet landete 12.11 Uhr wieder auf seinem Startflughafen. Bei dem Zwischenfall wurde niemand verletzt.



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