Flughäfen Düsseldorf und Köln/Bonn: Dutzende Flüge wegen Streik gestrichen

An den Flughäfen Düsseldorf und Köln/Bonn sind zahlreiche Flüge gestrichen worden. Hintergrund ist ein erneuter Streik des Sicherheitspersonals. Laut einer Sprecherin halte sich der Schaden dieses Mal aber in Grenzen.

Düsseldorf/Köln - Ein Streik der Frühschicht des Sicherheitspersonals hat den Betrieb an den beiden großen Flughäfen in Nordrhein-Westfalen gründlich durcheinandergewirbelt. Am größten NRW-Flughafen in Düsseldorf mussten am Donnerstag 73 von 147 geplanten Flügen gestrichen werden. Am Flughafen Köln/Bonn fielen 21 von 43 Flügen aus. Insgesamt rund 260 Sicherheitsleute machten nach Angaben der Gewerkschaft Ver.di in den sechseinhalb Stunden bis 10 Uhr die Kontrollstellen weitgehend dicht.

An den Sicherheitskontrollen bildeten sich Schlangen. Wartende wurden mit Essen und Trinken versorgt.

Im Vergleich zum ganztägigen Streik der vergangenen Woche, der rund 10.000 Reisende getroffen hatte, halte sich der Schaden aber in Grenzen, sagte eine Sprecherin des Flughafens Köln/Bonn. "Es wird nicht solche Auswirkungen haben wie die ersten Streiktage, die wir hier schon erlebt haben."

Der Tarifkonflikt zwischen der Gewerkschaft Ver.di und den Arbeitgebern der privaten Sicherheitsbranche in Nordrhein-Westfalen steckt in einer Sackgasse. Ver.di fordert für die 34.000 Beschäftigten bis zu 30 Prozent mehr Lohn, die Arbeitgeber bieten zwischen fünf und neun Prozent.

cte/dpa

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insgesamt 12 Beiträge
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1. Tja, das bedeutet wohl...
spon-leser80 21.02.2013
ein wenig langsamer Reisen und mit Bahn bzw. Bus vorankommen. Für alle gestrandeten ein Tip: Fernbusfahrten werden zur Zeit regelrecht verrammscht: http://tinyurl.com/Flixbus-ab-1-Euro
2. super Tip...
tim1978 21.02.2013
wenn man heute Morgen nach New York, Miami oder L.A. muss. Die Streikenden sollten sich schämen Forderungen in dieser Höhe zu stellen.
3. Typisch Verdi
kuschl 21.02.2013
Wie immer bei Verdi wird wieder alles auf dem Rücken der Öffentlichkeit und der Reisenden ausgetragen, nur weil ein paar ungelernte Leute an strategisch wichtigen Stellen stehen und überzogene Forderungen stellen. Die Urlauber können ja sehen, wo so bleiben.
4.
sackbauer1 21.02.2013
Mutig dass gerade diejenigen die uns allen das Reisen massiv veruebeln mit Ihrer muehsamen und immer sinnfreien psydo Sicherheitskontrollen fuer diese Alibitaetigkeit auch noch mehr Geld wollen! Zeit das wieder der Hausverstand in Flugreisen einzieht und dieser US\GB Securtiywahn auf Flughaefen in seine normalen Grenzen zureuckkehrt.
5. Hintergrund
eigene_meinung 21.02.2013
Dahinter stecken in Wirklichkeit die Hersteller der Nacktscanner, die so die Passagiere dazu bringen wollen, Nacktscanner für das kleinere Übel halten (verglichen mit skandalösen Durchsuchungsmethoden und verglichen mit Streiks).
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