London - Der drohende Streik beim britischen Flughafenbetreiber BAA, der sechs wichtige Flughäfen lahmgelegt hätte, ist abgewendet. Das Unternehmen und die Gewerkschaft Unite haben sich am Montagabend auf die Basis für eine Übereinkunft geeinigt, sagten Vertreter beider Parteien. Einzelheiten sollen am Dienstag bekanntgegeben werden.
Der Streik des Service-Personals hätte das größte europäische Luft-Drehkreuz London-Heathrow sowie fünf weitere britische Flughäfen betroffen und damit Auswirkungen auf den Luftverkehr in ganz Europa gehabt. In einer Urabstimmung hatten am vergangenen Donnerstag Tausende Mitarbeiter des Flughafenbetreibers BAA Limited für einen Streik gestimmt.
Die BAA-Mitarbeiter, darunter Feuerwehrleute und Sicherheitspersonal, hatten eine Gehaltserhöhung und eine vom Geschäftsergebnis abhängige Prämie gefordert. Ein Angebot von einem Prozent mehr Lohn lehnten sie ab. Stattdessen sprachen sie sich mehrheitlich für Streiks aus.
Neben London-Heathrow wären auch die Airports in London-Stansted, im südenglischen Southampton und in den schottischen Städten Edinburgh, Glasgow und Aberdeen wären von dem Streik betroffen gewesen. Es war befürchtet worden, dass die Arbeitsniederlegungen am Ferienwochenende vom 28. bis 30. August stattfinden könnten. Dieser Zeitraum ist einer der verkehrsreichsten des Jahres für Flugreisen.
sto/dpa/AFP
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