Berlin - Der Deutsche Reiseverband (DRV) erwägt Regressforderungen gegenüber der Berliner Flughafengesellschaft. "Wir werden die Zusatzkosten ermitteln und behalten uns vor, unsere Schadensersatzforderung zu gegebener Zeit gegenüber der Flughafenbetreibergesellschaft geltend zu machen", teilte DRV-Vizepräsident Otto Schweisgut am Montag in Berlin mit.
Durch die verschobene Eröffnung des Hauptstadtflughafens sei Reiseveranstaltern und -büros ein unmittelbarer finanzieller Schaden von mehreren Millionen Euro entstanden. Millionen bereits getätigter Flugbuchungen müssten nun überarbeitet werden.
Der neue Flughafen sollte vergangenen Sonntag (3. Juni) eröffnet werden. Wegen Pannen bei der Bauplanung musste die Inbetriebnahme jedoch auf den 17. März 2013 verschoben werden.
dkr/dapd
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