Flughafen-Statistik Passagierzahlen erreichen neuen Rekord

Hochbetrieb auf deutschen Flughäfen: Im vergangenen Jahr stieg die Zahl der Flugpassagiere laut Statistischem Bundesamt auf 163,5 Millionen. Das beliebteste Reiseziel ist weiterhin Spanien, den stärksten Zuwachs verbuchten die Vereinigten Arabischen Emirate.


Wiesbaden - Trotz der Debatte um den Klimawandel haben auch im vergangenen Jahr wieder deutlich mehr Menschen in Deutschland das Flugzeug genutzt.

Start am Flughafen Frankfurt: Die Zahl der Fluggäste stieg 2007 so rasant wie zuletzt vor zwölf Jahren.
AP

Start am Flughafen Frankfurt: Die Zahl der Fluggäste stieg 2007 so rasant wie zuletzt vor zwölf Jahren.

Insgesamt zählte das Statistische Bundesamt im Jahr 2007 auf deutschen Flughäfen 163,5 Millionen Passagiere. Im Vergleich zum Vorjahr wuchs die Zahl der Fluggäste um 6,2 Prozent. Damit sind erneut mehr Menschen auf deutschen Flughäfen gestartet und gelandet als je zuvor. Der Zuwachs ist den Angaben zufolge der höchste seit dem Jahr 1996.

Die meisten Menschen, nämlich 21,9 Millionen, reisten erneut von und nach Spanien. Dahinter folgen Großbritannien (11,5 Millionen), Italien (10,9 Millionen) und die Türkei (10,0 Millionen). Auf Rang fünf stehen als beliebtestes außereuropäisches Ziel die USA mit 9,6 Millionen Passagieren. Die USA verbuchten mit plus 8,8 Prozent eine der höchsten Zuwachsraten.

Das größte Plus verzeichneten im vergangenen Jahr aber die Vereinigten Arabischen Emirate. Hier wurden 1,59 Millionen Passagiere gezählt, 18,2 Prozent mehr als im Vorjahr. Damit verdrängen die Emirate die Volksrepublik China als beliebtestes Flugreiseziel in Asien. Von und nach China flogen im vergangenen Jahr 1,56 Millionen Passagiere, 10,4 Prozent mehr als im Vorjahr.

reh/AFP



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