Berlin - Das Schlangestehen vor der Passkontrolle bei der Einreise in die USA könnte bald der Vergangenheit angehören. Deutsche dürften schon in Kürze ihre Formalitäten am Automaten erledigen, berichtet die Fachzeitschrift "Fvw". Ein entsprechender Test der US-Grenzschutzbehörde laufe derzeit. Das sogenannte Global-Entry-Programm, das bislang schon US-Bürgern und Reisenden aus Ländern wie Südkorea oder den Niederlanden offenstand, wird damit auf Deutschland ausgeweitet.
Beim Global-Entry-Programm können Besucher für eine einmalige Gebühr von 100 US-Dollar fünf Jahre am Automaten alle Formalitäten erledigen. Zuvor müssen Reisende sich im Internet registriert und am Flughafen ein Gespräch mit einem Beamten geführt haben. Dabei werden auch die Fingerabdrücke gespeichert. Bei der Einreise muss dann lediglich der Ausweis vor den Automaten gehalten und ein Fingerabdruck sowie ein Foto gemacht werden. Zur Bestätigung wird eine Quittung erstellt.
Auch wer beim Global-Entry-Programm mitmacht, muss sich weiterhin beim Einreisesystem Esta registrieren. Das Global-Entry-Programm ist lediglich zur Beschleunigung der Einreise gedacht.
dkr/dpa
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